Diese einfache Übung steigert das sexuelle Durchhaltevermögen

Wir erklären euch, welchen Muskel ihr trainieren müsst, wenn ihr im Bett die ganze Nacht durchhalten wollt.

Wenn ihr gerade dabei seid, euch mit eurem Partner zu vergnügen, ist das Letzte, was ihr tun wollt, das Ganze vorzeitig zu beenden. Doch seinen Penis unter Kontrolle zu halten, ist nicht so einfach, wie es scheint.

Die Mayo Clinic berichtet, dass jeder dritte Mann danach strebt, länger im Bett durchzuhalten, als er es normalerweise tut, und dass die durchschnittliche Verweildauer eines Mannes im Bett zwischen drei und zehn Minuten liegt.

Die sexuelle Ausdauer eines Mannes wird von einer Reihe verschiedener Faktoren beeinflusst, darunter Ernährung, Lebensstil, geistige Gesundheit und Bewegung.

Wenn ihr also der Frage auf den Grund gehen wollt, warum ihr es unter der Bettdecke nicht länger durchhalten könnt, empfehlen wir euch, einen oder eine medizinischen Expert:in aufzusuchen. Wenn ihr jedoch auf natürliche Weise eure Langlebigkeit im Bett durch Bewegung steigern wollt, seid ihr hier genau richtig!

Beckenbodenmuskeln

Eine Studie, die von Physiotherapeut:innen der James Cook University in Australien durchgeführt wurde, ergab, dass die Stärkung der Beckenbodenmuskulatur die vorzeitige Ejakulation verzögern und die "Erektionsfähigkeit" verbessern kann.

Expert:innen sind außerdem der Meinung, dass das Training dieses Bereichs dazu beitragen kann, schwierigere Sexstellungen mit Leichtigkeit zu manövrieren. Scott Hays, Autor des Buches Sexual Fitness for Men, äußert sich gegenüber dem Men's Journal:

Ein starkes Becken bedeutet, dass man Sexstellungen halten kann.
Vor allem solche, bei denen man sich dreht und wendet.

Wie man ein Beckenlifting durchführt

Ihr könnt eure Beckenbodenmuskeln stärken, indem ihr einfach eine Beckenhebung oder -neigung durchführt. Legt euch zunächst flach auf den Rücken, beugt die Knie und stellt die Füße fest auf den Boden.

Atmet dann tief ein und spannt eure Bauch- und Gesäßmuskeln an. Hebt euer Becken nach oben und haltet diese Position ein paar Sekunden lang. Lasst das Becken langsam fallen, ohne den Körper zu entspannen, und hebt es noch einmal an, bevor es den Boden berührt.

Hays empfiehlt, jeden zweiten Tag einen Satz von zehn Beckenhebungen zu machen. Falls ihr aber unter Erektionsstörungen, vorzeitigem Samenerguss oder beidem leidet, solltet ihr laut Chris Myers, Studienleiter an der James Cook University, einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen, bevor ihr mit dem Beckenbodentraining beginnt. Er erklärt:

Die optimale Kombination aus Häufigkeit und Übung ist von Person zu Person unterschiedlich, und eine Beratung durch einen Physiotherapeuten für den Beckenboden ist für die richtige Verschreibung unerlässlich.
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