Das passiert beim Orgasmus mit deinem Körper
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Das passiert beim Orgasmus mit deinem Körper

Wenn ihr einen Orgasmus habt, werden in eurem Körper viele verschiedene Reaktionen ausgelöst. Diese erfolgen in unterschiedlichen Phasen und fallen aufgrund der Anatomie bei Männern und Frauen unterschiedlich aus. Wir erklären euch alles, was ihr wissen müsst.

Der Orgasmus ist das Sahnehäubchen auf dem Sex, das große Finale körperlicher Leidenschaft, der Höhepunkt einer wundervollen Reise in die Welt der Geschlechtlichkeit. Allerdings birgt dieser heilige Gral für viele von uns noch die ein oder andere ungeklärte Frage. Für alle, die sich etwas Klarheit in diesem Dunkel wünschen, haben wir den folgenden Leitfaden zusammengestellt.

Bei der Frau: Vagina und Schamlippen schwellen an

Der Orgasmus einer Frau unterscheidet sich von dem des Mannes. Soweit so gut. Er hält länger an und ist es schwieriger, ihn herbeizuführen. Zunächst steigt die Lust, die Spannung nimmt zu, dass Herz schlägt schneller und die Schamlippen und die Vagina schwellen an.

Mit der steigenden Lust dehnt sich die Schwellkörper der Geschlechtsorgane aus, ähnlich der Erektion beim Mann, nur dass diese "Erektion" innerlich passiert. Ist die Frau sehr erregt, produziert die Vagina ein Sekrekt, das die Penetration erleichtert. Dieses wird von den Bartholin-Drüsen ausgestoßen, die sich auf beiden Seiten neben der Vaginaöffnung befinden.

Sobald die Erregung ihren Höhepunkt erreicht hat, spricht man von der "Plateauphase." Die Geschlechtsorgane sind maximal angeschwollen und die Schleimhäute sind sehr sensibel. Die Frau steht kurz vor dem Orgasmus! Während des Orgasmus’ stockt der Atem für wenige Sekunden. Uterus und Beckenboden ziehen sich in Intervallen zusammen und die Vagina verengt sich.

Anschließend setzt sich ein starkes Wohlempfinden ein. Das Blut zieht sich aus den Schwellkörpern der Geschlechtsorgane zurück und die Muskeln entspannen sich.

Beim Mann: Die Blutgefäße des Penis' schwellen an

Es ist nichts Neues, dass der Mann leichter zum Orgasmus kommt als die Frau. In der Empfindung unterscheiden sie sich allerdings nicht sonderlich. Die Erregung tritt beim Mann durch die Erektion des Penis in Erscheinung. Diese wird durch das Anschwellen der Blutgefäße in den Schwellkörpern des männlichen Geschlechtsorgans hervorgerufen. Das sexuelle Verlangen steigt. Das Blut strömt in den Penis und wird dort gehalten. Der Penis wird hart und groß.

Wie die Frau erlebt auch der Mann eine Plateauphase, in dieser hält der Mann seine Lust mithilfe von rhythmischer Penetration aufrecht. Auf diese Weise wird die Erregung bis zum Orgasmus gesteigert. Dieser dauert durchschnittlich zwischen 13 und 15 Sekunden. Manche Männer spüren den Orgasmus nur im Bereich der Genitalien, andere spüren ihn im ganzen Körper. Das ist von Mann zu Mann unterschiedlich.

Für gewöhnlich geht der Orgasmus beim Mann mit der Ejakulation einher. Allerdings sind sie nicht unweigerlich miteinander verbunden. Durch Kontraktion der Harnröhre und Beckenmuskeln wird die Samenflüssigkeit – auch Sperma genannt – aus dem Penis ausgestoßen. Nach der Ejakulation kommt die Rückbildungsphase. Die Erektion und die Anspannung der Muskeln lassen nach.

Im Gegensatz zum Mann kann die Frau während eines Geschlechtsverkehrs mehrere Orgasmen haben. Das Wichtigste am Sex ist, dass man seine Freude daran hat – das sollte man nie vergessen. Also macht euch keine Gedanken über die Dauer oder eure Orgasmen, genießt lieber den Moment! Hier erfahrt ihr, wie ihr eurer Partnerin den längsten Orgasmus ihres Lebens bescheren könnt.

Von Pia Karim

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