Monika Gruber — Wikimedia Commons © Stefan Brending (2eight) — Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0 de) — https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2015_Monika_Gruber_by_2eight_DSC0920.jpg
der Redaktion

Monika Gruber verrät, warum sie seit Jahren keinen Mann findet

Monika Gruber hat wieder die Bühne betreten, und in München spricht sie nach ihrem Auftritt offen wie selten über ihr Single-Dasein.

Nach einer langen Pause ist Monika Gruber mit ihrem neuen Programm „Es huift ja nix“ zurück im Circus Krone. Beim Gespräch mit der Presse geht es nicht nur um ausverkaufte Shows, sondern auch um ihr Leben abseits des Rampenlichts. In einem Interview mit der Abendzeitung München lässt die bekannte Kabarettistin tief blicken, was ihr Herz und ihren Alltag betrifft. Ihr letzter Partner, Thomas Überall, gehört längst der Vergangenheit an. Seitdem? „Ich bin vier Jahre Single“, sagt Gruber – und das ganz ohne Drama, sondern mit viel Selbstironie. Ihr aktueller Lebensabschnitt ist geprägt von beruflichem Erfolg, aber auch von Fragen, mit denen sich viele Alleinstehende identifizieren können: Was braucht es für die richtige Verbindung?

Von Glamour oder turbulenten Affären ist keine Rede. Vielmehr schildert Monika Gruber, wie sich ihr Alltag verändert hat: keine spontanen Besuche, niemanden, auf den sie Rücksicht nehmen muss. Das Alleinsein empfindet sie nicht zwingend als Mangel, sondern beschreibt es fast als gewachsene Komfortzone, aus der ein neuer Partner sie erst mal herauslocken müsste. Das Publikum liebt sie für diese Ehrlichkeit: Wer traut sich schon zu sagen, dass auch das Leben als Single charmante Seiten hat?

Nicht selten fragen sich Fans, ob ein Mensch des öffentlichen Lebens überhaupt jemanden trifft, der nicht bereits von ihrer Prominenz beeinflusst ist. Gruber spielt genau auf diesen Punkt an – nicht klagend, eher humorvoll und reflektiert: Sie habe in den letzten Jahren "niemanden kennengelernt". Trotz aller Bekanntheit komme es eben kaum zu echten Begegnungen, schon gar nicht, wenn sich alles um den Job oder Schlagzeilen dreht.

Suche nach dem Richtigen: Persönlicher Geschmack, klare Vorstellungen

Ein möglicher Traumprinz? Ihr Beuteschema ist klar umrissen und typisch Gruber: „Das müsste ein Preiß sein oder jemand aus dem befreundeten Ausland“. Sie schließt damit augenzwinkernd einen Großteil der bayerischen Landsmänner aus. Der Ton in ihrer Stimme – so berichten die Journalisten der Abendzeitung München – bleibt dabei entspannt, ja fast einladend herzlich. Ihr Herz schlägt, zumindest theoretisch, eher für Nordlichter oder für kulturell offene Menschen aus anderen Ländern.

Die Kabarettistin, die für ihren trockenen Humor und scharfen Blick aufs Leben bekannt ist, macht deutlich: Zufall und Romanzen im Kollegenkreis sind für sie nicht realistisch. Sie wünscht sich jemanden, der sie überrascht und bei dem die Rollen und das Image keine Rolle spielen. Doch wie einfach ist das, wenn der eigene Beruf im Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung steht?

Monika Gruber gibt preis, dass die wenigsten Menschen ahnen, wie sehr Bühne und Privatleben voneinander getrennt sind. Sie würde es reizvoll finden, jemanden zu treffen, der ihr als Person begegnet und nicht als Star – und sie denkt sogar darüber nach, für diesen Zweck ihre eigene Ausstrahlung etwas zu verändern.

Beruf, Erwartungen und das Spiel mit der eigenen Wirkung

Während acht Shows ihres aktuellen Programms restlos ausverkauft sind und sie beruflich erfolgreich ist, bleibt das Liebesleben ruhig. Sie sagt offen, dass sie „niemanden kennenlernt“ – auch nicht durch ihren Beruf. Ihr Wunsch an einen zukünftigen Partner könnte auffallen, denn: er „soll ihren Beruf nicht kennen“. Gleichzeitig denkt sie darüber nach, ihre „Kratzbürsten-Signale“ weniger auszusenden und „mehr feminine Vibes senden“ zu wollen. Offenbar spielt für Monika Gruber ihr Image als starke Frau auch privat eine Rolle, doch manchmal wünscht sie sich, Verletzlichkeit oder weiblichere Seiten stärker zeigen zu können. Mit dieser Mischung aus Offenheit und leiser Selbstironie wirbt sie nicht, sondern formuliert vielmehr Wünsche für einen Neuanfang, der abseits des Scheinwerferlichts stattfinden sollte.

Wer sie auf der Bühne erlebt, spürt: Gruber weiß, was sie will, und versteckt sich nicht. Aber gerade diese Klarheit scheint für potenzielle Partner eine Hürde zu sein – oder? Wer auf der Suche nach Authentizität ist, könnte sich von Monika Grubers Wünschen angesprochen fühlen. Die Entscheidung, weiterhin Single zu bleiben oder sich neu zu öffnen, liegt ganz bei ihr. Schließlich ist sie sogar bereit, ihre Signale zu überdenken: weniger Distanz, mehr Einladung an das Leben. Wer weiß, ob sie ihr Herz demnächst öffnet – vielleicht ja wirklich für einen „Preiß“ oder „jemand aus dem befreundeten Ausland“.

So bleibt Monika Gruber für ihr Publikum ein offenes Buch – mit Ecken, Kanten und jeder Menge Humor. Ihr Umgang mit dem eigenen Beziehungsstatus wirkt dabei nicht traurig, sondern lösungsorientiert. Sie zeigt: Auch ein prominentes Leben ist von ganz normalen Sehnsüchten geprägt. Am Ende zählt nicht das Komplimentezählen, sondern das ehrliche Miteinander – egal, ob im Rampenlicht oder zu Hause auf dem Sofa. Es braucht nun mal die richtige Energie, um neue Wege zu gehen. Und vielleicht traut sich so einer ja doch bald, „Hallo“ zu sagen...

Verwendete Quelle:

Monika Gruber verrät, warum sie seit Jahren keinen Mann findet

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