Es sollte nur Spaß sein: Fußballverein zieht umgehend Konsequenzen

Außer den Fußballfans wird ihr Name den meisten Leuten wahrscheinlich nichts sagen. Doch das, was sich die beiden geleistet haben, empört nun alle Welt. Zwei venezuelanische Fußballprofis wurden diese Woche vom Zulia FC ausgeschlossen, nachdem sie in den sozialen Netzwerken Bilder veröffentlicht hatten, auf denen zu sehen war, wie sie zum Spaß eine Katze misshandelten.

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Der Mittelstürmer David Barreto und der Verteidiger Eduin Quero wurden vergangene Woche aus dem in der Ersten Liga spielenden Zulia FC ausgeschlossen, nachdem sie Fotos und Videos in den sozialen Netzwerken verbreitet hatten, auf denen sie sich brüsteten, eine arme Katze zu quälen. Der Beschluss ihres Vereins wurde von von Seiten der über die Tierquälerei aufgebrachten Internet-Benutzer einstimmig begrüßt.

Ein Akt der Grausamkeit

In einer Erklärung hat der Zulia FC mitgeteilt, dass die beiden Spieler, die unter anderem auch im Vizeweltmeisterschaftsteam der U20 spielen, nicht nur suspendiert, sondern endgültig ausgeschlossen wurden, weil sie mit ihrem Verhalten gegen die ethischen Werte des Clubs verstoßen haben.

Auf den in den sozialen Netzwerken erschienenen Fotos ist der Spieler David Barreto zu sehen, wie er die arme Katze heftig am Schwanz und am Kopf packt, sie in die Länge zerrt und dann durch die Luft brutal zu Boden wirft. Sein Freund und Kollege Eduin Quero filmte die Folterszene mit seinem Smartphone und verfolgte das verstörte und misshandelte Tier danach noch weiter damit. Die auf den Seiten der beiden Spieler geposteten Fotos stammen direkt aus dem fraglichen Video.

Aufruhr und Empörung

Angesichts der Aufruhr und der Empörung, die ihr grausames Verhalten im Netz ausgelöst hat, sahen sich die beiden jungen Männer gezwungen, ihre Instagram-Konten umgehend zu löschen, da sie von mehreren Tierschutzorganisationen angegriffen wurden. Eduin Quero postete noch eine letzte Nachricht, bevor er seine Seite deaktivierte, in der er darauf hinwies, dass im Fußball alles bedeute und er eine zweite Chance im Leben verdiene. Ob dieser Spruch die aufgebrachten Tierschützer beruhigen wird, ist jedoch fraglich.

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