Muss man bis zum Muskelversagen trainieren, um Muskeln aufzubauen?
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Muss man bis zum Muskelversagen trainieren, um Muskeln aufzubauen?

Eine beliebte Technik im Krafttraining ist es, eine Übung bis zum Muskelversagen auszuführen. Dabei werden die Muskeln bis zur völligen Erschöpfung gefordert, wodurch ein Maximum an Muskelfasern beansprucht wird. Doch ist diese Technik wirklich empfehlenswert für den Aufbau von Muskelmasse?

Am Ende einer Trainingseinheit wird oft eine Serie bis zum Muskelversagen durchgeführt, um bis an die Grenzen der physischen Kapazität zu gelangen. Einige priorisieren diese Trainingsmethode beim Muskelaufbau, auch wenn danach mehr Erholung notwendig ist.

Beim Training bis zum Muskelversagen wird in der Tat das Maximum an Muskelfasern beansprucht, die für den Muskelaufbau verantwortlich sind. Wenn man jedoch eine ganze Einheit bis zum Muskelversagen durchzieht, braucht man eine längere Erholungsphase zwischen den Serien, um wieder Energie zu gewinnen. Das gilt auch für die gesamten Trainingseinheiten, denn der Körper könnte zwei aufeinanderfolgende Tage mit einem solchen Training nicht leisten.

Training bis kurz vor dem Versagen

Das Beste ist daher, bis kurz vor dem Muskelversagen zu trainieren. Um den Muskel stark anzustrengen, ihn aber dabei nicht komplett zu ermüden, sollte man eine Serie bis zum Anschlag durchziehen, das heißt, so viele Wiederholungen durchführen, bis der Körper keine weitere Wiederholung schafft. Bei der letzten Wiederholung kann dich auch dein Trainingspartner unterstützen. Somit geht der Körper bis an die Grenzen der Anstrengung und ist nicht völlig erschöpft und versagt nicht bei der letzten Wiederholung.

Nach und nach im Zuge der Ausführung dieser Technik ist es wichtig, die daraus resultierende Erschöpfung einzukalkulieren. Dafür kann man sein Training anpassen, indem man leichtere Gewichte verwendet, oder man reduziert die Zahl der Wiederholungen je nach Ansporn und Ziel.

Von Fred Eilig
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