Werwolf-Syndrom auf dem Vormarsch: 17 Kinder sind bisher betroffen
Werwolf-Syndrom auf dem Vormarsch: 17 Kinder sind bisher betroffen
Werwolf-Syndrom auf dem Vormarsch: 17 Kinder sind bisher betroffen
Weiterlesen

Werwolf-Syndrom auf dem Vormarsch: 17 Kinder sind bisher betroffen

Von Sarah Kirsch

Eltern in Spanien sind besorgt: Mit einem Medikament wollen sie ihrem Kind zur Genesung verhelfen, doch stattdessen bricht bei den betroffenen Kindern das Werwolf-Syndrom aus.

Ungewöhnliches passiert derzeit in Spanien: Kleinen Kindern und Babys wachsen Haare im Gesicht und am ganzen Körper. Sie sind vom Werwolf-Syndrom betroffen, das die Kleinen behaart werden lässt. Komisch ist daran, dass so viele Kinder auf einmal krank werden. El País berichtet, ein Medikament sei schuld!

Ein falsches Medikament

Insgesamt 17 seien bisher von der Hypertrichose, wie das Werwolf-Syndrom im Fachjargon heißt, laut den zuständigen Behörden betroffen. Erste Fälle werden im April diesen Jahres bekannt.

Daraufhin nimmt die Arzneimittelbehörde AEMPS sich der Sache an und findet heraus, dass Medikamente falsch beschriftet worden waren. Die zuständige Pharmafirma Farma-Química Sur hat die Kontrollregeln nicht eingehalten und musste deswegen für einen ungenauen Zeitraum schließen.

Keine dauerhaften Schäden

Deshalb haben sich immer mehr Kinder in Werwölfe verwandelt! Die Eltern sind besorgt, doch es gibt eine gute Nachricht: Die Schäden sind nicht bleibend, wenn das Medikament abgesetzt wird, fallen die Haare wieder aus.

Das passiert allerdings nur schleppend, es dauert einige Monate bis die Kinder wieder normal aussehen. Trotzdem ist das ein Lichtblick für die betroffenen Familien! Sieh dir ihre Reaktionen in unserem Video weiter oben an!


Mehr
Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen