Komplettes Hotel an Flüchtlinge vermietet: CDU-Frau sorgt für Empörung
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Komplettes Hotel an Flüchtlinge vermietet: CDU-Frau sorgt für Empörung

Das „Hotel zum Bahnhof“ in Köln-Dellbrück ist immer ausgebucht. Der Grund: Gastgeberin Andrea Horitzky, Hotelchefin und im Vorstand der CDU Köln, vermietet dauerhaft an Flüchtlinge. Die Stadt Köln zahlt. Darüber sind nicht alle glücklich.

Insgesamt hat die Stadt Köln 40 Hotels für Flüchtlinge angemietet. Ziel ist es, die Turnhallen leer zu kriegen und Familien mit Kindern vor Großunterkünften zu bewahren. Ganze sieben Jahre hat die Stadt Köln Horitzky mindestens 80 Prozent Auslastung garantiert. Pro Flüchtling kassiert die CDU-Frau 35 Euro am Tag. Im Monat macht das 32.550 Euro.

Nicht nur ihre Parteifreunde von der CDU sind über diesen „Nebenverdienst“ nicht ganz glücklich. Man wolle mit Horitzky darüber reden, heißt es aus den eigenen Reihen. Die Kölner SPD hingegen bezeichnet das Vorgehen als „instinktlose Selbstbereicherung“ und fordert, die Verträge ganz zu lösen. Auch Grünen-Finanzexperte Jörg Fran äußert sich kritisch: „CDU-Politikerin Horitzky sollte den Vertrag mit der Stadt schnellstmöglich beenden und sich nicht länger auf diese Weise bereichern.“

Doch statt ihre sichere Einnahmequelle aufzugeben, hat Horitzky offenbar andere Pläne: Angeblich wolle sie das Restaurant im Untergeschoss ausbauen, um Platz für mehr Flüchtlinge zu schaffen: Insgesamt wären es dann 43 Menschen - und das würde mehr als 45.000 Euro monatlich bedeuten.

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