Erklärungsnot: Es gibt 42 Millionen mehr digitale Impfzertifikate als verabreichte Impfdosen

Seit Beginn der Impfkampagne in Deutschland sind insgesamt 42,6 Millionen mehr digitale Impfzertifikate ausgestellt worden, als Impfungen gemacht wurden. Wie kann das sein?

In den vergangenen 13 Monaten sind in Deutschland laut t-online.de 162,1 Millionen Impfdosen zum Einsatz gekommen, allerdings wurden ganze 207,7 digitale Impfzertifikate ausgestellt. Das ist eine Diskrepanz von 42,6 Millionen, wie das Bundesgesundheitsministerium der Neuen Osnabrücker Zeitung mitteilt.

"Verschiedene Gründe" für die Diskrepanz

Doch das Ministerium führt die starke Überzahl der Impfzertifikate nicht etwa auf gefälschte Impfpässe oder millionenfach ungemeldete Impfungen zurück. Einem Ministeriumssprecher zufolge seien es "verschiedene Gründe".

Der Neuen Osnabrücker Zeitung sagt er es seien "insbesondere zu Beginn der Anwendung viele Zertifikate automatisch durch Impfzentren erstellt und an die geimpften Personen geschickt" worden, dabei hätten viele der Geimpften bereits eigenständig ein Zertifikat in der Apotheke erhalten.

Diskrepanz steigert sich in nur einem Monat drastisch

Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, dass Zertifikate mehrmals ausgestellt wurden, "wenn beispielsweise eine Person ihr Zertifikat verliert". Doch die Lücke zwischen Impfdosen und Impfzertifikaten ist in den letzten Wochen drastisch angestiegen.

Am 15. Dezember spricht das Ministerium von 162.397.255 digitalen Impfpässen, während das Robert Koch (RKI) von 136.641.993 verabreichten Impfdosen spricht. Das ist ein Unterschied von 26 Millionen und nicht 42 Millionen, wo wir nur etwas mehr als einen Monat später stehen.

Was es jetzt zu tun gibt, verraten wir euch im Video.

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