Karl Lauterbach: "Ungeimpfte sollten nur noch Zugang zum Arbeitsplatz und Supermarkt haben"

Die Sieben-Tage-Inzidenz kennt momentan kein Pardon und klettert fleißig in die Höhe. Sollte die Anzahl an Neuinfektionen weiter nicht zu bremsen sein, könnte es in Kliniken schon Anfang Dezember zu Engpässen kommen. Karl Lauterbach fordert deshalb besonders harte Maßnahmen für Ungeimpfte.

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Der Tenor ist in den letzten Wochen bei vielen Expert:innen derselbe: Handeln wir nicht schnell, könnten überlastete Krankenhäuser bald zur bitteren Realität werden. Nicht nur Prof. Dr. Christian Drosten fordert deshalb neue Shutdown-Maßnahmen, auch der SPD-Abgeordnete und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach spricht sich dafür aus, insbesondere bei Ungeimpften hart durchzugreifen, um die angespannte Lage in deutschen Kliniken nicht noch mehr zu strapazieren.

Überlastete Kliniken bereits im Dezember

Lauterbach ist sich sicher, dass wir sehenden Auges mitten in eine Katastrophe rennen, wenn immer mehr Menschen wegen einer Ansteckung mit dem Coronavirus ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Auch das renommierte Robert-Koch-Institut schätzt die Lage ähnlich ein.

Der Mediziner stellt laut Welt eine düstere Prognose in Aussicht:

Bei den Fallzahlen, die wir jetzt haben, werden die Kliniken in den ersten beiden Dezemberwochen bundesweit die Kapazitätsgrenze überschreiten.

Schuld daran sind laut Lauterbach diejenigen, die sich aufgrund von Falschinformationen partout nicht impfen lassen möchten. Bis jetzt liegt die Impfquote in Deutschland bei nicht einmal 70 %.

Ungeimpfte sollen in ihren Freiheiten eingeschränkt werden

Eine Lösung zur Entspannung der Lage hat der Politiker schon parat: Alle jene, die nicht geimpft sind, sollten nur noch das Nötigste machen dürfen und dadurch massive Einschränkungen ihrer Freiheiten erfahren:

Ungeimpfte sollten nur noch Zugang zu ihrem Arbeitsplatz, zu Lebensmittelgeschäften, Drogerien und Apotheken haben.

So ein kleiner Piks ist da doch vielleicht die bessere Alternative.

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