Gefahr für die Gesundheit: Frau spritzt sich Smoothie in die Venen
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Gefahr für die Gesundheit: Frau spritzt sich Smoothie in die Venen

Obst und Gemüse sollte man sich besser nicht in die Venen spritzen! Dieser 51-Jährigen hätte diese Prozedur nämlich beinahe das Leben gekostet.

Woher kommt nur dieser gefährliche Trend, sich seltsame Substanzen zu spritzen, ohne einen Arzt zu Rate zu ziehen? Nach dem Fall von einem Mann, der sich sein eigenes Sperma spritzte, um seine Rückenschmerzen zu behandeln, wurde nun bekannt, dass eine Frau dasselbe mit einem Früchtepüree tat... Warum? Um sich fit zu halten! Hier kommen Erklärungen zu den Risiken eines solchen Handelns.

Einen Smoothie aus 20 Früchten, und zwar intravenös, bitte

Zen ist 51 Jahre alt und lebt in Hunan, einer Provinz in Südchina. Laut der South China Morning Post ist sie großer Fan von Großmutter-Heilmitteln und "unkonventionellen Methoden, um sich fit zu halten".

Weil Früchte bekanntlich gut für die Gesundheit sind, ist sie auf die Idee gekommen, sich einen Smoothie mit ganzen 20 Früchten zu gönnen. Sie püriert und filtert sie. Bis hierhin ist erst einmal nichts ungewöhnlich. Aber anstatt dann den Saft zu trinken, hat die Frau sich dazu entschlossen, ihn sich in eine Vene zu spritzen, ohne jemanden vorzuwarnen!

Zen bekommt kurz darauf starkes Fieber und ihre Haut beginnt zu jucken. Diese Symptome bewegen ihren Mann dazu, sie ins nächste Krankenhaus zu bringen. Angesichts ihres Falls beschließen die Ärzte, sie in die Universitätsklinik von Xiangnan zu schicken, da dort mehr medizinische Mittel zur Verfügung stehen. Dort kommt sie sofort auf die Intensivstation.

Sie schwebt in Lebensgefahr

Liu Jianxiu, der Arzt, der sie behandelt, berichtet der Lokalzeitung Xiaoxiang Morning Herald, dass Zen eine schwere Infektion sowie Schäden an Leber, Nieren und Herz erlitten hat. Vor ihrer Einlieferung drohte sie an multiplem Organversagen und einer Blutvergiftung zu sterben.

Um die Frau zu retten, entschließt sich das Ärzteteam zu einer Dialyse, einer Behandlung mit Antibiotika und verabreicht ihr Gerinnungshemmer. Nach fünf Tagen auf der Intensivstation kann die Patientin nach Hause zurückkehren und mit ihrer Genesung beginnen.

Zuvor hat ihr Dr. Liu Jianxia noch die Leviten gelesen und sie über die Gefahren der Selbstbehandlung und der Selbstinjektion von Substanzen ohne medizinische Anweisung aufgeklärt.

"Ich dachte, dass Früchte reich ein Nährstoffen wären und dass es mir nicht schaden würde, sie mir zu spritzen. Ich hätte mir niemals ausmalen können, das mir das so viele Probleme bereiten würde", vertraute Zen der South China Morning Post an. Ob sie ihren Mixer inzwischen weggeworfen hat, ist nicht bekannt.

Von Pia Karim

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