Seit ihrer Geburt: Frau schockiert, was im Inneren ihrer Eierstöcke wächst
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Seit ihrer Geburt: Frau schockiert, was im Inneren ihrer Eierstöcke wächst

Eine 30-Jährige klagt über Schmerzen im Unterleib. Als die Ärzte den Grund dafür herausfinden, staunen sie nicht schlecht. Zum Glück kann der Frau mit einer Operation geholfen werden.

Eine 30-jährige Frau hat schon seit langer Zeit Schmerzen im Unterleib. Als sie von ihrem Arzt untersucht wird, stellt der etwas Unglaubliches fest: Über 100 Gramm Fremdkörper wächst in einem ihrer Eierstöcke. Auch diese Frau bekommt von ihrem Arzt eine niederschmetternde Diagnose.

Als die Schmerzen immer unerträglicher werden, geht sie zum Arzt. Ian Hooton/Science Photo Library@Getty Images

Zysten in den Eierstöcken

Eigentlich sind Zysten harmlos und können problemlos entfernt werden. Im Inneren der Zyste lassen sich die oberste Schicht unserer Haut, Fett, Haare, Knochen und sogar Zähne finden.

Aber die Zysten dieser Russin sind ein ganz anderes Kaliber. Mittels einer Laparoskopie entfernen die Ärzte den gutartigen Tumor. Sie können nicht fassen, als sie entdecken, woraus die Zysten bestehen.

Es handelt sich um riesigen Haarbälle, die jeweils über 100 Gramm wiegen und knapp 13 Zentimeter lang sind. Die Ärzte sind jedoch erstaunt, dass sie Bälle für diese Größe doch relativ leicht sind. Diesem Mann wird ebenfalls etwas Ekliges aus seinem Körper entfernt.

Alles eine Sache der Genetik

Die Zysten sind genetisch bedingt und die 30-Jährige hat sie schon seit ihrer Geburt. Im Laufe der Jahre haben sich immer mehr Haare angesammelt und sind zu riesigen Bällen gewachsen.

Glücklicherweise haben die Haarknäuel keine negativen Auswirkungen auf die Eierstöcke und die zweifache Mutter hätte nach wie vor noch die Möglichkeit, Kinder zu bekommen.

Die Chefärztin des Kolomna Perinatal Centre, in dem die Russin behandelt wurde, verrät nähere Details über die Zysten: Sie sind seit Geburt an da und leider kann niemand voraussagen, wann sie anfangen zu wachsen. Das kann im Alter von 15, 30 oder 70 Jahren geschehen, so Tatiana Shavrak.

Von Maximilian Vogel

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