Schneeballschlacht mit bösem Nachspiel: Sie kostet 11.000 Euro!
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Schneeballschlacht mit bösem Nachspiel: Sie kostet 11.000 Euro!

Ein Spaß, der ihnen teuer zu stehen kommt: Mitte Januar liefern sich Hunderte Briten eine Schneeballschlacht, doch in Zeiten des Lockdowns ist dies nicht erlaubt.

Es kommt nicht alle Jahre vor, dass es in Großbritannien schneit und dann auch noch Mengen an Schnee. Zwei junge Briten kommen dabei auf eine witzige Idee: Eine Massen-Schneeballschlacht! An sich genial, wenn nicht in England zurzeit Lockdown herrschen würde.

Harter Corona-Lockdown in Großbritannien

Die Lage rund um die Corona-Pandemie hat sich seit Ende des Jahres auch in Großbritannien wieder zugespitzt. Ende Dezember kommt die britische Mutation von Sars-CoV-2 in Umlauf, die um mindestens 50 Prozent ansteckender ist, als die Originalform des Coronavirus. Zurzeit wird ebenso befürchtet, dass sie sogar tödlicher ist, was aber noch nicht wissenschaftlich belegt ist.

So befinden sich die Briten zurzeit in einem heftigen Lockdown, in dem sie außerhalb ihres eigenen Haushalts nur eine Person treffen dürfen. Der Alltag gestaltet sich dadurch besonders hart.

Schnee eine willkommene Abwechslung

Kein Wunder also, dass der Schnee eine willkommene Abwechslung ist, zudem Großbritannien ja nicht jedes Jahr in das Vergnügen einer weißen Schneelandschaft kommt. Die perfekten Bedingungen für eine Schneeballschlacht.

Das denken sich auch zwei junge Männer aus Leeds im Alter von 20 und 23 Jahren. Doch eine einfache Schneeballschlacht soll es nicht werden, sondern eine epische! Das gelingt ihnen auch im Park von Leeds, wo sie zu einer Massen-Schneeballschlacht aufrufen. Hunderte von Briten amüsieren sich über zwei Stunden lang beim gegenseitigen Bewerfen mit Schneebällen.

Diese Schneeballschlacht wird den Bewohnern von Leeds sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.  Hero Images/Hero Images@Adobe Stock

Die Konsequenzen kommen die jungen Männer teuer zu stehen

Doch die Konsequenzen lassen leider nicht lange auf sich warten. Die Behörden von Leeds gehen dem Spektakel auf die Spur und machen die beiden Hauptverantwortlichen aus. So meint etwa der Chef der Polizei von Leeds in einem Statement:

Es macht uns keine Freude, solche heftigen Strafen an diese zwei jungen Männer zu verhängen, aber sie hätten nunmal Hunderte ermutigt, sich nahe zu kommen und damit gegen die aktuell herrschenden Corona-Regeln verstoßen.

Ein unvergesslicher Spaß, der für die Verantwortlichen mehr als bitter endet. Doch gilt es auch hier: Corona-Regeln gelten in allen Situationen und werden rigoros durchgesetzt.


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