Gesundheitsfalle grüner Smoothie: Nicht alle Gemüsesorten sind als Rohkost geeignet

Smoothies gelten weithin als gesund. So ganz richtig ist das aber nicht: Es kommt vor allem auf die Zubereitung für das Getränk an. Rohes Gemüse kann gerne in dem Modegetränk landen, allerdings können nicht einfach alle Gemüsesorten dafür verwendet werden.

Wer auf eine gesunde Ernährung achtet, trinkt morgens gerne mal einen Smoothie. Manche mögen es nicht zu süß und bereiten sich deshalb gerne einen Gemüsesaft zu. Falls euch eure Gesundheit am Herzen liegt, solltet ihr allerdings darauf verzichten, dafür bestimmte Gemüsesorten roh zu verwenden.

Hände weg von Kartoffeln und Auberginen

Laut Verbraucherzentrale sollten vor allem Kartoffeln, Auberginen, Rhabarber, Holunder und Bohnen erhitzt werden, bevor sie im Smoothie-Mixer landen. Der Grund dafür liegt auf der Hand:

Nicht alles, was sich raffiniert mit Reibe und Mixer zu einer neuartigen Rohkost-Mahlzeit komponieren lässt, ist dazu geeignet und gesund.

Rohes Gemüse: Manchmal gesundheitsschädlich

Bei Kartoffeln z. B. handelt es sich um Nachtschattengewächse, die Solanin enthalten. Dieses ist schwach giftig und befindet sich vor allem in den Trieben, falls das Gemüse nicht richtig gelagert wird.

Rhabarber wiederum enthält Oxalsäure. Laut Zentrum der Gesundheit soll diese angeblich schädlich sein, da sie die Aufnahme von Magnesium, Calcium und Eisen hemmen kann und das Auftreten von Nierensteinen begünstigen kann

In Bohnen stecken sogenannte Phaseoline. Wer Bohnen roh ist, muss mit Übelkeit und Bauchschmerzen rechnen; in schlimmen Fällen kann es sogar zu Krampfanfällen kommen. Das Gemüse sollte ungefähr 20 Minuten lang gekocht werden.

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