Verkauf von Kondomen geht aus einem skurrilen Grund durch die Decke
© Ronnatham Thabthed / EyeEmLGetty Images
Verkauf von Kondomen geht aus einem skurrilen Grund durch die Decke

Verkauf von Kondomen geht aus einem skurrilen Grund durch die Decke

Nach dem Toilettenpapier jetzt die Kondome? In Australien gab es in den letzten Tage einen regelrechten Ansturm auf Kondome. Doch was hat das Coronavirus damit zu tun?

Nachdem aufgrund des Coronavirus, das mittlerweile auch in der Welt der Stars angekommen ist, schon seit längerer Zeit in den Supermärkten viele Versorgungsgüter wie Toilettenpapier, Nudeln oder Konserven ausverkauft sind, mangelt es seit Neuestem an etwas ganz anderem: Kondomen.

Das Coronavirus macht kreativ

Dieses Phänomen lässt sich vor allem in Singapur und Australien beobachten. Dort posten die User Fotos von geplünderten Regalen in Supermärkten, in denen normalerweise Kondome zu finden sein sollten.

Nachdem die WHO erst kürzlich mit dem Gerüchte aufräumen musste, Kokain könne vor dem Coronavirus schützen, sind jetzt Kondome an der Reihe. Tatsächlich wurde der Hype um Kondome wohl nur durch einen blöden Witz hervorgerufen.

Ein Witz mit ungeahnten Folgen

Eine bekannte Kondommarke empfahl kürzlich in einer nicht ganz ernst gemeinten Mitteilung, man solle sich Kondome über die Finger stülpen, um zum Beispiel die Knöpfe in Aufzügen zu betätigen und sich so vor dem Coronavirus zu schützen.

Das Problem: In der allgemeinen Grundhysterie, die seit dem Aufkommen des Coronavirus herrscht, haben viele Menschen den Witz wohl leider etwas zu ernst genommen.

Kondome werden zu seltenem Gut  Keith Brofsky@Getty Images

Supermärkte sind wie leer gefegt

Dem australischen Magazin 9News zufolge hatte die Kondommarke den Beitrag in Singapur gepostet. Nachdem die ungeahnten Folgen des Witzes deutlich wurden, hat der Hersteller den Beitrag auf Facebook wieder gelöscht. Doch da war es schon zu spät!

In vielen Supermärkten sind die Kondomregale komplett leer und der Trend nimmt weiter zu. Was für ein schöner Witz, der dann vielleicht etwas nach hinten losging. Bleibt abzuwarten, welche Überraschung uns als nächste in Verbindung mit dem Coronavirus erwartet.

Von Simone Haug
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