Coronavirus bei Kindern: Forscher informieren über mögliche SymptomeCoronavirus bei Kindern: Forscher informieren über mögliche Symptome
Coronavirus bei Kindern: Forscher informieren über mögliche Symptome
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Coronavirus bei Kindern: Forscher informieren über mögliche Symptome

Auch Kinder können sich mit dem Coronavirus infizieren, aber ihr Immunsystem verarbeitet es ganz anders. Forscher haben jetzt eine Studie veröffentlicht, in der geklärt wird, wie groß die Gefahr für Kinder wirklich ist.

Die Coronavirus-Pandemie breitet sich immer weiter aus. Die sogenannte Risikogruppe umfasst vor allem ältere Menschen und jene, die an Vorerkrankungen leiden. Aber inwiefern sind auch Kinder von dem Virus betroffen?

Kinder können auch Corona bekommen

Lange Zeit geht man davon aus, dass das Virus beinahe spurlos an den Kids vorbeigeht, doch diese Vermutung ist mittlerweile überholt. Neueste Ergebnisse der Forschung belegen, dass sie sich genauso anstecken können wie Erwachsene. Dementsprechend groß ist der Aufschrei, als Ende Februar Gerüchten zufolge Corona-Alarm im Umfeld der Royals-Kinder herrscht. Müssen wir uns jetzt ebenfalls Sorgen um den Nachwuchs machen?

Um das herauszufinden, wertet ein internationales Team aus renommierten Wissenschaftlern Patientendaten der chinesischen Metropole Shenzhen aus. Die Forscher veröffentlichen die Ergebnisse auf der Plattform medRxiv und geben Entwarnung.

Corona bei Kindern  ozgurcankaya@Getty Images

Zwar können sich Kinder durchaus mit dem Coronavirus infizieren, doch dabei weisen sie bisher gar keine oder nur leichte Symptome auf. Husten, Durchfall, Fieber und Schnupfen können beobachtet werden, auch Erschöpfung und Müdigkeit treten in einigen Fällen auf. Doch woran liegt die hohe Immunitätsrate, vor allem bei den unter 9-Jährigen?

Unklarheit über Immunität bei Kindern

Bei der Frage tappen die Forscher immer noch im Dunkeln und sie können lediglich spekulieren. So lautet eine Vermutung, dass Kinder das Virus besser abwehren können, da ihr noch nicht fertig ausgebildetes Immunsystem effektiver arbeitet. Durch fehlende Andockstellen könnte es sein, dass es Viren erschwert wird, in die Zellen einzudringen, was für ihre Vermehrung notwendig ist. Das ist aber keinesfalls sicher.

Trotzdem sollten Eltern darauf achten, dass auch von Kindern ohne Symptome akute Ansteckungsgefahr ausgehen kann. Dementsprechend wäre es zu empfehlen, den Kontakt zu den Risikogruppen zu beschränken.

Wer mehr über das Coronavirus erfahren will, kann sich in unserem Corona-1x1 informieren.

Von Pia Karim

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