Corona-Pandemie: 90-Jährige ist weltweit die erste Biontech-Pfizer-Geimpfte!

Großbritannien ist das erste Land, in dem der BioNTech-Impfstoff zugelassen wurde. Die ersten Impfdosen sind bereits eingetroffen, sodass heute Morgen mit dem Impfen begonnen werden konnte.

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Die erste Geimpfte heißt Margaret Keenan, ist 90 Jahre alt und stammt aus Enniskillen, in Nordirland. Mit der Impfung ist sie die erste Patientin weltweit, der mit dem Impfstoff von BioNTech und Pfizer gegen das Coronavirus geimpft wurde und fühlt sich überaus "privilegiert". Jetzt kann das Leben für sie weitergehen.

Das Impfen hat begonnen

In Großbritannien wurde heute Morgen mit dem Impfen gegen Covid-19 begonnen. Das Land hatte als erstes den Impfstoff des Mainzer Pharmaunternehmens BioNTech und dessen amerikanischen Partners Pfizer per Eilverfahren zugelassen.

Um 07:31 Uhr unserer Zeit, ist es dann endlich soweit: Margaret Keenan bekommt im Universitätskrankenhaus im englischen Conventry ihre Impfung und ist damit die Allererste weltweit. Gegenüber der NHS erklärt die 90-Jährige:

Das ist das beste frühe Geburtstagsgeschenk, das ich mir vorstellen kann, denn es heißt, dass ich mich endlich darauf freuen kann, Zeit mit meiner Familie und Freunden im neuen Jahr zu verbringen. In diesem Jahr war ich die meiste Zeit allein.

Rückkehr zur Normalität

In England ist bereits eine Art Immunitätsausweis in Planung, der immunen Bürgerinnen und Bürgern eine Rückkehr in die Normalität ermöglichen soll. Eine Idee, die in Deutschland jedoch stark diskutiert und umstritten ist.

Damit so schnell wie möglich alle Briten davon profitieren können, hat London insgesamt 40 Millionen Impfdosen bestellt, von denen noch dieses Jahr vier Millionen im Vereinigten Königreich eintreffen sollen. Außerdem wurden zahlreiche Impfzentren eingerichtet.

Wer wird geimpft?

Vorrecht auf eine Impfung haben zunächst Menschen im Alter von über 80 Jahren sowie ausgewählte Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Im Moment scheint der einzige Nachteil an dem BioNTech-Pfizer-Impfstoff die aufwendige Kühlung zu sein.

Denn das Mittel hält sich nur bei minus 70 Grad, weswegen extra Transportboxen notwendig sind. Der Impfstoff des amerikanischen Unternehmens Moderna kann schon bei minus 20 Grad gelagert werden, wartet jedoch noch auf die Zulassung.