O2-Kunde erhält Handyrechnung über 1,36 Mio. Euro

Robert Müller schließt im vergangenen Jahr einen Internetvertrag für sein Handy ab. Als er die erste Rechnung nach Vertragsabschluss öffnet, ist er schockiert: 1,36 Mio. Euro soll er für das Surfen mit der SIM-Karte bezahlen.

Neuer Handyvertrag als Falle

Als der ahnungslose Robert Müller im Dezember vergangenen Jahres einen Handyvertrag bei Mobilfunkanbieter O2 unterschreibt, weiß er noch nicht, was ihn erwartet. Der Hotelfachmann aus Speyer, der bislang noch mit einem uralten Nokia 6210 telefoniert und SMS schreibt, ist bereits seit 17 Jahren Vertragskunde bei O2.

Von 15 Euro auf über eine Million Euro

Er hatte bislang jeden Monat Telefonrechnungen über ca. 15 Euro. Als er Anfang des Jahres seine Rechnung aufmacht, ist er schockiert: 1,36 Mio. Euro! Diese gewaltige Summe überwältigt den einfachen Mann. Er sagt, er habe sich „besoffen“ gefühlt. Der im Dezember abgeschlossene Vertrag über mobile Datennutzung hatte anderes versprochen!

SIM-Karte passt nicht

Müller bemerkt, dass die neue SIM-Karte nicht in sein Handy passt und beschließt, die Karte für einen Surfstick zu verwenden. Diesen an den Laptop angeschlossen, verbraucht Müller ganze 316 GB in nur 14 Tagen. Der unerfahrene Nutzer vergisst dabei, vor der Verwendung die Karte zu aktivieren und surft zum Tarif des vor 17 Jahren abgeschlossenen Vertrags. Im Jahr 2000 kostete ein MB mobiler Daten allerdings saftige 5,12 Euro!

Kulanz rettet den Kunden

Die verbrauchten GB kommen den Hotelfachmann glücklicherweise nicht ganz so teuer zu stehen wie auf der Rechnung angegeben: Die maximale Rechnungssumme für mobile Daten ist auf 99 Euro begrenzt. Zum Glück! Der Restbetrag wird aus Kulanz-Gründen vom Mobilfunkbetreiber erlassen. Der Mann aus Rheinland-Pfalz kommt also mit der Bezahlung von rund 100 Euro gerade noch „spottbillig“ davon.

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