Bluthochdruck mit 40 Jahren: Erschreckende Folgen für das Gehirn
Bluthochdruck mit 40 Jahren: Erschreckende Folgen für das Gehirn
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Bluthochdruck mit 40 Jahren: Erschreckende Folgen für das Gehirn

Wir haben leider schlechte Nachrichten für alle, die unter Bluthochdruck leiden: Denn Bluthochdruck im Alter von 40 Jahren hat starke Auswirkungen auf das Gehirn.

Niereninsuffizienz, Schlaganfall, Herzinfarkt... Die Krankheiten, die mit länger andauerndem Bluthochdruck einhergehen können, sind besorgniserregend. Deshalb werden betroffene Personen auch sorgfältig von ihrem Arzt betreut, damit sich der Blutdruck wieder auf einem niedrigeren Wert einpendelt. Dazu wird üblicherweise empfohlen, auf eine Ernährung ohne Salz zu achten, mit dem Rauchen aufzuhören und Sport zu betreiben.

Bluthochdruck im Alter von 40 Jahren

Laut einer neuen Studie, die am University College in London durchgeführt wurde, könnte Bluthochdruck nun mit einer weiteren Folge zusammenhängen, die es umso wichtiger erscheinen lässt, seinen Blutdruck regelmäßig zu kontrollieren.

Die Forscher berichten, dass Bluthochdruck im Alter von etwa 40 Jahren zu einem kleineren Gehirn im Alter von etwa 70 Jahren führen könnte. Das geht mit einem erhöhten Risiko für Demenz einher.

Überprüft euren Blutdruck regelmäßig!  Moyo Studio@Getty Images

Um zu diesem Ergebnis zu kommen, haben die Forscher den Blutdruck von 502 Personen im Alter von 30, 40, 50 und schließlich 60 Jahren gemessen. Anschließend haben die Forscher das Gehirn der Teilnehmer im Alter von 70 Jahren mittels CT untersucht und ihre kognitiven Fähigkeiten evaluiert.

Erstaunliches Ergebnis

Das Ergebnis: Die Personen, die im Alter von etwa 40 Jahren unter Bluthochdruck leiden, haben mit höherer Wahrscheinlichkeit zu einem späteren Zeitpunkt ihres Lebens ein kleineres Gehirn.

Die Forscher betonen jedoch, dass es sich hier um eine bloße Korrelation handelt. Änderungen im Blutstrom verhindern eine ordnungsgemäße Durchblutung des Gehirns, wodurch Hirngewebe abstirbt.

Es müssen jedoch noch ergänzende Studien mit einem größeren Teilnehmerkreis durchgeführt werden, um diese Kausalität zu bestätigen. Was auch immer das Ergebnis sein mag: Die Forscher betonen nicht umsonst die Wichtigkeit, seinen Blutdruck gewissenhaft zu überwachen.

Von Maximilian Vogel

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