See-Elefant greift an: Weißer Hai rettet sich in letzter Sekunde (Video)
See-Elefant greift an: Weißer Hai rettet sich in letzter Sekunde (Video)
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See-Elefant greift an: Weißer Hai rettet sich in letzter Sekunde (Video)

Anfang Oktober filmt ein Jugendlicher in der Plettenberg Bay, in Südafrika, wie ein Weißer Hai von einem See-Elefanten gejagt wird. Eine erstaunliche Szene, die sprachlos macht.

So etwas passiert nicht häufig: Am ersten Oktober veröffentlicht die Ocean Research Conservation Africa Foundation (ORCA) ein Video, auf dem man sieht, wie ein See-Elefant einen Weißen Hai in die Flucht schlägt.

Oben im Video seht ihr die spektakulären Bilder!

Hai entkommt im letzten Augenblick

Das Spektakel ereignet sich in der Plettenberg Bay, in Südafrika. Der 14-jährige Luka Oosthuizen filmt, wie ein Weißer Hai in der Nähe der Felsen immer weiter von einem See-Elefanten in die Enge getrieben wird. Als dieser seine Beute fast erreicht, gelingt es dem Hai im allerletzten Moment zu entkommen.

See-Elefanten, hier an einem Strand in Südafrika, sehen friedlich aus: Doch der Schein trügt! Getty Images

Die größte Robbe der Welt kennt keine Angst

Dabei gehört der Weiße Hai gar nicht ins Beuteschema des südlichen See-Elefanten. Ganz im Gegenteil sogar. Normalerweise ist es der Weiße Hai, der die Jungtiere der See-Elefanten angreift.

In diesem Fall handelt es sich jedoch um ein ausgewachsenes Männchen. Melissa Nel von der ORCA-Stiftung schätzt, dass der See-Elefant mindestens doppelt so groß wie der Hai sprich knapp vier Meter lang ist. Auch das Magazin Getaway berichtet von dem Vorfall und erklärt, dass der südliche See-Elefant die größte Robbenart der Welt ist.

See-Elefanten waren einst stark gefährdet, mittlerweile hat sich ihre Population erholt. Getty Images

Die Männchen der See-Elefanten können bis zu 3,7 Tonnen schwer werden. Hauptsächlich leben sie auf Inseln rund um die Arktis. Da sie früher einmal durch die Jagd bedroht wurden, werden sie heute geschützt und gelten daher mittlerweile laut der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) als "nicht gefährdet".

Von Fred Eilig

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