Cristiano Ronaldo: Sein Steuerbetrug hat heftige Folgen

Cristiano Ronaldo: Sein Steuerbetrug hat heftige Folgen

Die spanische Justiz erlegt Cristiano Ronaldo harte Strafen auf, nachdem er wegen Steuerhinterziehungen angeklagt wird. Die Folgen sind hart, aber sein Lächeln bleibt.

 

 

 

Der portugiesische Stürmer von der Juventus muss nun für sein gesetzwidriges Handeln während seiner Zeit bei Real Madrid in Form von Steuerhinterziehungen zwischen 2011 und 2015 bezahlen. Er wurde der Unterschlagung von fast 14,8 Millionen Euro auf Konten in Steuerparadiesen für schuldig befunden, und die spanische Justiz hat Ronaldo harte Strafen auferlegt.

Hohe Geldstrafe und Gefängnis

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Die Affäre der Portugiesen mit dem spanischen Finanzamt ist nun geklärt. Es geht dabei um nicht deklarierte Einkünfte, die er hinterzogen hat, während er für den Real Madrid spielte. Dafür bekommt Ronaldo zwei Jahre Haft und 3,2 Millionen Euro Strafe. 

Er wurde bereits mehrmals angeklagt

Er wurde bereits seit Jahren in Spanien strafrechtlich verfolgt, weil er vier Verbrechen im Bereich der Steuerhinterziehung begangen hatte. Nun wurde er für schuldig befunden. Seine zwei Jahre im Gefängnis wird er nicht absitzen, denn Strafen von unter 24 Monaten können in eine Geldstrafe umgewandelt werden, sofern man vorher straffrei war, was auf ihn zutrifft. Er muss also zusätzlich 365.000 Euro zahlen, um der Gefängniszelle zu entgehen. Insgesamt belaufen sich seine Geldstrafen infolge der zahlreichen Verurteilungen des Fußballspielers in dieser Sache auf etwa 19 Millionen Euro.

Dieses Urteil war abzusehen – es bestätigt, was bei seinem letzten Gerichtsverfahren im vergangenen Sommer bereits angekündigt worden war.

Offen steht noch die Anklage wegen Vergewaltigung 

Aber die Justizbehörden sind noch nicht mit ihm fertig, denn er könnte noch für eine Vergewaltigung in Las Vegas 2009 verurteilt werden. Dieses Mal könnte das Urteil aber deutlich strenger ausfallen.

• Maximilian Vogel
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