Cristiano Ronaldo enthüllt, warum er wirklich von Real zu Juve gewechselt ist

Cristiano Ronaldo enthüllt, warum er wirklich von Real zu Juve gewechselt ist

Der Wechsel von Cristiano Ronaldo diesen Sommer hat alle überrascht. Jetzt hat die spanische Zeitung El Mundo die Gründe für CR7s Abgang von Real Madrid offengelegt. 

Die Wahrheit über den Wechsel von Cristiano Ronaldo ist gerade ans Licht gerückt. Viele Beobachter konnten sich die Beweggründe für den Abgang nicht erklären. El Mundo sorgt jetzt für Klarheit. 

Die Entscheidung stand seit einem Jahr fest

Auch wenn es unwahrscheinlich klingen mag, Cristiano Ronaldo hatte sich schon im September 2017 dazu entschieden, Real Madrid zu verlassen. Nach einem komplizierten Jahr mit einem großen juristischen Streit mit dem spanischen Fiskus hatte CR7 ein Treffen mit seinem Agenten und seinen Vertrauten einberufen. 

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Die Botschaft des Spielers war klar: Er wollte nie wieder solche Probleme haben. „Ich habe gesagt, dass ich nichts riskieren möchte. Ich habe nichts studiert. Das einzige, was ich in meinem Leben gemacht habe, ist Fußball spielen. Aber ich bin nicht dumm und vertraue niemandem. Wenn ich einen Berater einstelle, zahle ich ihm 30% mehr von dem, was er fordert, denn ich will keine Probleme“, soll CR7 laut El Mundo gesagt haben.

„Es geht nicht um Geld, sondern um Respekt und Status“

Doch nicht nur die Steuerstreitereien bewegten Cristiano zum Wechsel. Er fühlte sich von Real Madrid im Stich gelassen. Der Verein hätte ihn in seinem Gerichtsstreit nicht ausreichend unterstützt, so der Vorwurf des portugiesischen Stürmers. 

Der Riss wurde mit der Zeit immer größer. Cristiano fühlte sich zudem nicht wertgeschätzt, vor allem, nachdem er seinen fünften Ballon d'Or gewonnen hatte. „Das ist mir gegenüber respektlos. Ich gewinnen den Ballon d'Or, doch verdiene weniger als Messi und Neymar, so Cristiano gegenüber Vertrauten. Es geht nicht um Geld, sondern um Status und Respekt“, berichtet El Mundo.

Tatsächlich haben beide Rivalen großzügige Verträge unterschrieben. Ronaldo fordert deshalb 30 Millionen Jahresgehalt von Real Madrid, doch der Club bietet ihm „nur“ 25 Millionen. Nicht genug für den Portugiesen. 

Immer noch hinter Di Stefano

Als würde das nicht reichen, steht Cristiano Ronaldo in den Augen vieler in der Clubgeschichte hinter dem legendären Alfredo di Stefano. „Sie sehen mich hinter Di Stefano, ich weiß nicht, was ich noch tun soll“ - und das trotz Torrekord in Liga und Champions League.

Die Geschichte soll den Spieler so geärgert haben, dass er sogar die Geduld seines Trainers, Zinédine Zidane, aufgebraucht haben soll. Der Franzose ärgerte sich sehr, „denn Cristiano sprach von nichts anderem in der Umkleidekabine.“

Am Ende wechselt der Portugiese für 100 Millionen Euro zu Juventus Turin. Sein Wunschgehalt hat er bekommen: 30 Millionen Euro netto im Jahr und das für vier Jahre.

• Maximilian Kunze
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