The World2019: Dieser Sportler stößt 'The Mountain' vom Thron

The World2019: Dieser Sportler stößt 'The Mountain' vom Thron

The Mountain ist gescheitert. Er wird dieses Jahr nicht The World's Strongest Man. Wir verraten euch, wer dieses Jahr siegreich ist... 

Thor Bjornsson ist besiegt. The Mountain ist vom Thron gestoßen worden. Sein Nachfolger ist eine der diesjährigen Überraschungen: Der in den USA lebende Martin Licis. Der gebürtige Lette schafft es zum ersten Mal aufs Podium (und dann auch noch auf den ersten Platz), nachdem er die letzten beiden Jahre jeweils nur Vierter geworden ist. Der Pole Mateuzs Kieliszkowski belegt zum zweiten Mal in Folge den zweiten Platz.

Unzählige Verletzungen

Was dieses WSM 2019 wahrscheinlich kennzeichnet, sind die Verletzungen, angefangen bei denen von Thor Bjornsson. Der Isländer, in der Form seines Lebens, erleidet einen Riss an der Aponeurosis plantaris. Die Verletzung, die er sich bereits am ersten Tag zuzieht, bringt ihn zweifellos um einen zweiten Titel in Folge. Ein dritter Platz bei dieser Art von Verletzung ist immer noch mehr als ehrenhaft und ein Beweis für die tolle Leistung des Game of Thrones-Schauspielers.  

Laurence Shahlaei und Sigfus Fossdal, beide Opfer eines Achillessehnenrisses, scheiden während des Wettkampfs frühzeitig aus. Robert Oberst erleidet Verletzungen am Bizeps. Konstantine Janashia erleidet einen Trizepsriss, wodurch die Zahl der Verletzten auf 5 steigt und eine Menge Konkurrenten außer Gefecht gesetzt werden. 

Eine Premiere für den WSM 2019

Abgesehen davon, dass Martin Licis zum ersten Mal auf dem Siegertreppchen steht, gibt es beim WSM 2019 auch einige Highlights zu sehen. Seit der Gründung im Jahr 1977 hat es noch nie Brüder im Finale gegeben. Dies ist dieses Jahr mit den Brüdern Tom und Luke Stoltman gelungen.

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Es ist auch das erste Mal seit sechs Jahren, dass Brian Shaw nicht auf dem Podium eines Finales steht. Der Sieg von Licis führt zu vier verschiedenen Siegern in vier Jahren. Ein Phänomen, das seit mehr als 20 Jahren (1998 bis 2002) nicht mehr aufgetreten ist. 

Juliane Kretsch-Oppenhovel
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