Urlauber fahren an See in Griechenland: Was sie dort entdecken, vermiest ihnen die Badelaune!

Urlauber fahren an See in Griechenland: Was sie dort entdecken, vermiest ihnen die Badelaune!

Einen Monat nachdem ein 300 Meter langes Spinnennetz an einem Strand in Griechenland für Aufsehen gesorgt hat, ereignet sich nun ein ähnliches Naturphänomen. Diesmal wird ein Kilometer eines Seeufers, ebenfalls in Griechenland, von Spinnen erobert und vollkommen mit Netzen bedeckt.

Die Landschaft des Vistonida-Sees sieht aus, als würde dort eine riesige Halloween-Party steigen. Ein mehr als einen Kilometer langes Spinnennetz bedeckt das Ufer und sogar einige Stellen des Sees, der im Norden Griechenlands liegt.

Experten zufolge wird dieses Phänomen durch die rasante Vermehrung der Tetragnatha-Spinne verursacht, einer Spinnenart, die an Ufern von Flüssen und Seen lebt. Diese Spinnentiere, erkennbar an ihren länglichen Körpern und Beinen, ernähren sich von Moskitos und Insekten, die derzeit dank der Hitze in Griechenland zahlreich sind. 

Da die Spinnen an diesem See aktuell viel Nahrung finden, vermehren sie sich schneller und in größerer Zahl. Sie weben dann ihre Spinnennetze, um sich zu paaren und die dünnen Fäden ergeben zusammen ein spektakuläres Naturschauspiel. 

Ein Spinnennetz von einem Kilometer Länge und zehn Metern Breite 

So erreicht das Netz entlang des Vistonida-Sees eine Länge von einem Kilometer und eine Breite von bis zu zehn Metern. Nichts wurde verschont und so wurden Pflanzen, Zäune und sogar eine kleine Kapelle von dem riesigen Spinnennetz bedeckt. 

Und das Naturschauspiel wird auch dank der guten Wetterbedingungen noch ein paar Tage anhalten. „Die Wetterbedingungen sind ideal, damit sich Spinnen vermehren können“, bestätigt der Biologe Euterpe Patetsini dem griechischen TV-Sender Alpha-TV.

Diese Spinnenart liebt das Wasser 

Das kleine, aber leistungsstarke Tier hat ein paar bemerkenswerte Eigenschaften. Insbesondere die Möglichkeit, sich ganz flach auf den Boden legen zu können, wobei es seine Vorderbeine über den Kopf legt und sich so im Falle eines Angriffs zwischen den Gräsern tarnen kann. 

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Diese Spinne hat sogar die Fähigkeit, auf dem Wasser zu laufen. Sie ist aber völlig ungefährlich, sowohl für den Menschen als auch für die umliegenden Tierarten. Sie ist im Gegenteil sogar sehr vorteilhaft für den Menschen, da sie ihn von Moskitos befreit, die ihr als Nahrung dienen.

Eine neue Dimension 

In letzter Zeit gab es öfter solche Phänomene zu beobachten, so wie vor einem Monat am Aitoliko-See im Westen des Landes. In diesem Fall ist das riesige Spinnennetz „nur“ 300 Meter lang. Dieses Naturphänomen tritt jedes Jahr auf, aber es wird in diesem Jahr besonders durch die hohe Hitze und die daraus resultierende reiche Insektenpopulation begünstigt. 

• Carina Levent
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