Unerfüllter Kinderwunsch: Kader Loth leidet unter schweren Selbstzweifeln
Unerfüllter Kinderwunsch: Kader Loth leidet unter schweren Selbstzweifeln
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Unerfüllter Kinderwunsch: Kader Loth leidet unter schweren Selbstzweifeln

Die Quarantäne setzt TV-Sternchen Kader Loth schwer zu. Denn nicht nur die Einsamkeit quält sie. Kader plagen auch schwere Schuldgefühle, denn sie denkt, als Frau versagt zu haben.

Kader Loth hat aktuell nicht nur mit geschlossenen Friseuren oder gefährlichen Haushaltsunfällen zu kämpfen, die 47-Jährige plagen zudem schwere Schuldgefühle und der Gedanke, versagt zu haben. In einem Interview mit Promiflash spricht sie jetzt offen über die mentalen Folgen ihrer Operation von vor zwei Jahren, bei der dem TV-Sternchen die Gebärmutter entfernt wurde. Seitdem lässt sie eine Sache nicht mehr los.

TV-Star kann keine Kinder bekommen

Infolge einer schweren Endometriose-Erkrankung muss Kader Loth 2018 unter das Messer. Die Konsequenz des lebenswichtigen Eingriffs: Der Reality-Star kann keine Kinder mehr bekommen. Daraufhin fällt die 47-Jährige in eine schwere Depression, die sie offenbar bis heute nicht ganz verkraften konnte. Die Isolation im Lockdown ruft alte Schuldgefühle wieder hervor.

Kader Loth glaubt, als Frau versagt zu haben  TriStar Media@Getty Images

"Als ob ich als Frau versagt hätte"

Zu unrecht wirft sie sich vor: "Wenn ich überall schwangere Frauen sehe, bin ich innerlich noch traurig, als ob ich als Frau versagt hätte." Die TV-Berühmtheit hat das Gefühl, ihren Mann Ismet zu enttäuschen, der gleichermaßen unter dem geplatzten Traum, Kinder zu bekommen, leidet:

Er hat daran noch zu knabbern. Es ist nicht einfach für ihn, da der Kinderwunsch bei ihm immer größer war.

Kader gesteht, sie habe Angst, dass die gescheiterte Familienplanung das Paar eines Tages auseinander bringen könnte. Ob Ehemann Ismet sie wirklich deswegen verlassen würde? Kader muss sich bewusst machen, dass ihr Schuldgefühle unbegründet sind und sie natürlich nicht als Frau versagt hat. Hoffentlich werden die Selbstzweifel mit dem Lockdown-Ende von selbst verschwinden. Bis dahin: Kopf hoch, Kader!

Von Martin Gerst

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