Ozzy Osbourne spricht über seine unheilbare Erkrankung: "Das bringt mich um"
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Ozzy Osbourne spricht über seine unheilbare Erkrankung: "Das bringt mich um"

Der 71-Jährige Musiker spricht erstmals offen über seine neuro-degenerative Erkrankung und erzählt, wie es ihm aktuell geht.

Ozzy Osbourne spricht gemeinsam mit seiner Ehefrau Sharon über seine Erkrankung. In der US-Show Good Morning America sagt der Rockstar, dass 2019 das schlimmste Jahr seines Lebens gewesen sei. An Silvester 2018/2019 stürzt der Sänger nach einem Auftritt und muss sogar operiert werden.

Es gibt gute und schlechte Tage

Der Grund für den Sturz wird erst zwei Monate später klar, als er im Februar die Diagnose Parkinson bekommt. Morbus Parkinson ist eine neurologische Erkrankung, die langsam voranschreitet. Sie betrifft bestimmte Bereiche des Hirns und verläuft in verschiedenen Stadien.

Laut seiner Ehefrau Sharon sei Ozzy im zweiten Stadium und es gebe sowohl gute als auch schlechte Tage. Wegen des Sturzes und der darauffolgenden Diagnose muss der Sänger alle Termine für 2019 absagen. Er zieht sich aus der Öffentlichkeit zurück, um sich zu Hause zu erholen. Für Ozzy ist das kein schönes Gefühl.

Ich hasse es, meinen Job nicht zu machen. Und wenn ich sehe, dass meine Frau zur Arbeit geht, meine Kinder zur Arbeit gehen, und alle versuchen, mir zu helfen, das bringt mich um, weil ich nichts zu meiner Familie beitragen kann.
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Unterstützung von der Familie

Seine Familie, vor allem seine Ehefrau Sharon und seine Kinder Jack und Kelly, unterstützen ihn, wo sie nur können. Und auch der Sänger selbst hat neue Hoffnung geschöpft: Im April wird er einen Spezialisten in der Schweiz aufsuchen. Er soll ihm dabei helfen, wieder ein starkes Immunsystem zu entwickeln. Was seine Frau dazu sagt, seht ihr im Video oben.

In der TV-Show erzählt der 71-Jährige auch, dass er Parkinson-Medikamente nimmt. Dadurch ist er wieder in der Lage, arbeiten zu können. Er hat inzwischen auch ein neues Studioalbum fertig, das Ordinary Man heißt und am 21. Februar erscheinen soll.

Von Simone Haug
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