"Jesus Tok": Kanye West möchte christliche Version von TikTok gründen
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"Jesus Tok": Kanye West möchte christliche Version von TikTok gründen

Kanye West mangelt es nie an neuen Ideen, doch was er sich diesmal ausgedacht hat, ist ziemlich abgedreht: Vor Kurzem gibt der Rapper bekannt, eine christliche Version von TikTok gründen zu wollen.

Es ist allgemein bekannt, dass Kanye West einen eher problematischen Charakter hat, den er im Laufe seiner Karriere auch immer mal wieder unter Beweis gestellt hat. Was er allerdings in letzter Zeit so alles abliefert, ist teilweise schon ziemlich merkwürdig. Erst seine strittigen Kommentare zu Rosa Parks und Sklaverei, seine Frau und die Familie sowie seine Präsidentschaftskandidatur... in letzter Zeit macht er ordentlich Reden von sich.

"Jesus Tok"

Erst diese Woche kommt Kanye West seiner neuesten Idee um die Ecke: eine christliche Version von TikTok.

Ich hatte gerade eine Vision ... Jesus Tok [...] Ich war mit meiner Tochter auf TikTok, und mich als christlichen Vater haben viele der Inhalte erschüttert, die Technologie allerdings liebe ich.

Auch wenn bisher noch keiner von dem Namen "Jesus Tok" so recht überzeugt ist, findet seine Idee dennoch bei einigen Internetnutzern Zuspruch, die sich humorvoll überlegen, welche Inhalte die Plattform haben könnte.

Eine gar nicht so verrückte Idee?

Nachdem Trump TikTok kürzlich den Krieg erklärte, wird davon ausgegangen, dass die Plattform bald von einem amerikanischen Unternehmen gekauft und unter der amerikanischen Flagge gemanaged wird. Für die Nummer-1-Plattform der heutigen Teenies bedeutet das einige Veränderungen. Eine vollständige christliche Plattform mag vielleicht verrückt erscheinen, doch der Rapper besteht darauf, dass es vor allem um den Schutz der Kinder gehe.

Außerdem hat Urban Fusion kürzlich bekannt gegeben, dass TikTok eine Vereinbarung mit UnitedMasters unterzeichnet hat, die es Künstlern erlaubt, Inhalte mit einem Direktlink zu Steaming-Diensten zu teilen. So hätte Kanye West, der eng mit UnitedMasters zusammenarbeitet, eine weitere sehr lukrative Einnahmequelle.

Von Martin Gerst

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