Schröder-Frauen: Zoff um Friedensstatue soll nur die Spitze des Eisbergs sein
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Doris Schröder-Kopf: Die Neue ist Schuld an ihrer Trennung von Gerhard Schröder

Doris Schröder-Köpf und Soyeon Schröder-Kim liefern sich schon seit einigen Jahren eine Schlammschlacht, die auch schon vor Gericht gegangen ist. Wieso sich die beiden nicht leiden können, erklären wir euch hier.

Erst kürzlich attackiert Soyeon, die fünfte Frau von Altkanzler Gerhard Schröder, die Ex-Frau ihres Mannes. Der Grund ist die Friedensstatue, die die Südkoreanerin im Flur des gemeinsamen Büros aufgestellt hat.

Zoff um Friedensstatue

Da Ex-Frau Doris aber die Miteigentümerin dieses Bereiches ist, forderte sie letztens die Hausverwaltung auf, die Statue sowie andere Gegenstände im Flurbereich zu räumen.

Soyeon interpretiert das als persönlichen Angriff auf ihre Kultur und lässt auf Instagram ihrer Wut freien Lauf. Sie beschuldigt Doris, die Bedeutung der Figur zu missachten und damit die Gewalt gegenüber koreanischen Frauen im Zweiten Weltkrieg zu verleugnen.

Konflikt ist kein Einzelfall

Doris, die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe bestreitet diese Anschuldigungen und erklärt ihr Handeln damit, dass sie lediglich ihren Pflichten als Eigentümerin nachginge.

Diese früheste Auseinandersetzung ist tatsächlich nur ein Beispiel von vielen Konflikten, die die Schröder-Frauen schon seit Jahren austragen. Denn alles beginnt laut Doris im Frühjahr 2016.

Spannungen beginnen bereits 2016

In dieser Zeit haben sie und der ehemalige Kanzler ihre Trennung bekanntgegeben, während er angeblich gleichzeitig seine jetzige Frau und Dolmetscherin Soyeon kennenlernt.

Im September 2017 gibt Gerhard seine neue Liebe bekannt, was für Doris ein Grund zum Angriff ist. Auf Facebook sagt sie, dass Soyeon der alleinige Auslöser für die Trennung des Ehepaares ist.

Verlauf der Ereignisse

Als Antwort darauf dementiert das neue Politiker-Paar auf einer Konferenz in Seoul Anfang 2018 die Anschuldigungen von Gerhards Ex-Frau und begründen dies damit, dass Doris und Gerhard schon zuvor getrennt gewesen sind.

Prompt kleidet sich Doris einen Monat später an Fasching in einem traditionellen asiatischen Kostüm und lässt sich darin mit zwei anderen Männern ablichten. Was sie damit bewirken will, ist jedoch nicht klar.

Rechtliche Wege werden eingeleitet

Im April desselben Jahres werden in dem Konflikt dann sogar rechtliche Mittel eingeleitet. So wird Gerhard Schröder dazu verpflichtet, den März 2015 nicht mehr als Trennungsdatum anzugeben. Dann kommt auch Soyeon wieder ins Spiel.

Denn Doris geht 2019 vors Hamburger Landgericht, da sie auch die Frau ihres Ex-Mannes aufgrund der Angabe des falschen Trennungsdatums verklagen will. Soyeon schießt zurück und fordert die Journalistin auf, sie nicht mehr als Grund der Scheidung zu bezeichnen.

Aktueller Stand

Zurück im gegenwärtigen Jahr stellt sich heraus, dass Doris Schröder-Köpf die Anklage gegen die neue Frau zurückgezogen hat. Ob sie durch die Räumung des Flurs jetzt aber einen neuen Angriff gegen die Südkoreanerin starten will, ist nicht klar.

Für Soyeon scheint dies der Fall zu sein, was sie auf Instagram erklärt. Wie der Konflikt zwischen den beiden also weitergeht und was aus der koreanischen Friedensstatue geworden ist, wird sich erst in Zukunft herausstellen.


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