Anna Sorokin: Mit diesem Geschäftsmodell will die Betrügerin jetzt Kohle machen

Anna Sorokin, auch bekannt als Anna Delvey, will nun ihr Geld mit Zeichnungen aus dem Gefängnis verdienen - und verlangt einen Haufen Geld für ihre Skizzen.

Mittlerweile kennt fast jeder den Namen Anna Sorokin, die Fake-Erbin, die das Geld von ihrem angeblichen Treuhand-Konto erst mit 25 Jahren hätte bekommen sollen, und sich mit dieser Masche zwischen 2013 und 2017 eine Menge Geld von Freund:innen, aber auch von Banken erschlichen hat.

Eine Kunstkennerin auf Abwegen

Auf die Meister-Betrügerin sind viele Medien aufmerksam geworden und haben über die falsche Erbin aus Deutschland mit russischen Wurzeln berichtet. Sogar eine neunteilige Mini-Serie namens Inventing Anna wurde gedreht und ist auf Netflix verfügbar. Die Serie ist allerdings keine reine Doku, sie enthält auch einige fiktive Elemente und wurde mit Schauspieler:innen besetzt; die echte Anna Sorokin ist darin nicht zu sehen.

Kein Wunder, denn die inzwischen 31-Jährige sitzt im Gefängnis ihre Strafe ab. Das heißt aber nicht, dass sie ihren kreativen Geschäftssinn verloren hat, das Gegenteil ist der Fall. Denn Anna Sorokin hat einen Weg gefunden, wie sie zu Geld kommen will.

Sie verlangt eine Menge Geld

Sorokin möchte sich ihr Einkommen aufbessern, indem sie Zeichnungen verkauft. Auf den Skizzen ist sie unter anderem beim Sonnen im Gefängnishof zu sehen oder in einem roten Kleid mit der Bitte, ihr Bitcoins zu spenden.

Für ihre Kunstwerke will die 31-Jährige aber nicht gerade wenig Geld haben: Pro Bild sollen die Käufer:innen 10.000 US-Dollar bezahlen, was rund 9.100 Euro entspricht. Sollte sie es schaffen, die Bilder für so viel Geld zu verkaufen, dann kann sie im Knastladen eine Menge Nudel-Cups dafür bekommen!

Dieser Star steht mit Anna in Kontakt

Ein uns nur allzu bekannter Star scheint ganz heiß auf Anna Sorokin, die sich gut mit der Kunstszene auskennt, zu sein: Noah Becker, der Sohn von Boris und Barbara Becker, soll regelmäßigen Kontakt zu der Betrügerin haben.

Es heißt sogar, dass die beiden gemeinsam eine Ausstellung planen, bei der nicht nur Anna Sorokins Bilder zu sehen sein sollen, sondern auch die von Boris Beckers Sohn. Da scheinen sich zwei gesucht und gefunden zu haben!

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