"Clean Eating": Der gesunde Ernährungstrend, der gekommen ist, um zu bleiben
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"Clean Eating": Der gesunde Ernährungstrend, der gekommen ist, um zu bleiben

Immer wieder kommen neue Ernährungstrends auf und viele Menschen springen begeistert auf den Zug auf. Wir verraten euch, was es mit Clean Eating auf sich hat, wie ihr am besten anfangen könnt und warum dieser Trend, im Gegensatz zu anderen, bleiben wird.

Clean Eating ist, im Gegensatz zu vielen Ernährungstrends wie Paelo-Diät und ketogene Ernährung, ein Trend, der dazu veranlagt ist zu bleiben und unsere Ernährungsgewohnheiten dauerhaft umzustellen. Dabei geht es vor allem darum, mit frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln zu kochen - ein Trend, der uns also zurück zum Ursprung führt.

Was ist Clean Eating?

Wörtlich übersetzt heißt Clean Eating reines, sauberes Essen. Damit ist nicht gemeint, dass man die Lebensmittel vor dem Kochen abwaschen soll, sondern dass man gesundes Essen kocht. Die Lebensmittel sollen dabei so naturbelassen wie möglich sein.

Der Grundgedanke bei Clean Eating besteht darin, dass man keine verarbeiteten Produkte zu sich nimmt, sondern selbst mit frischen Zutaten kocht. Dabei steht im Fokus, möglichst regional und saisonal zu kochen. Dadurch, dass man keine Produkte mit Geschmacksverstärkern verwendet, kann man Geschmack in seiner reinsten Form erleben.

Was ihr essen könnt

Positive Nebeneffekte dieses Ernährungstrends sind ein besseres Körpergefühl und zudem Gewichtsverlust. Deshalb ist Clean Eating auch eine wirkliche Alternative zu Fast Food, Diäten und kurzfristigen Ernährungstrends.

Die häufigsten Lebensmittel, die man bei Clean Eating zu sich nimmt, sind Obst, Gemüse, Salat, Fisch, Fleisch und Vollkornprodukte. Zuckerzusätze, Aromen und Geschmacksverstärker sind darin nicht enthalten, was dem Körper letztendlich zu Gute kommt. Als Faustregel kann man sich merken: Je kürzer die Zutatenliste eines Produktes ist, desto natürlicher und besser ist es.

Kohlenhydrate sind ausdrücklich erwünscht

Anders als bei manchen Diäten dürft ihr hier auch Kohlenhydrate zu euch nehmen, gerne auch in Kombination mit Eiweiß. Wichtig ist bei Clean Eating außerdem, dass ihr regelmäßig esst und keine Mahlzeit auslasst. Bis zu sechs kleine Mahlzeiten am Tag könnt ihr somit zu euch nehmen.

Beachtet dabei, dass ihr ausreichend gesunde Fette zu euch nehmt und jeden Tag drei Liter Wasser trinkt. Da die größte Versuchung, etwas Ungesundes zu essen, mittags auf der Arbeit auf euch wartet, raten wir euch zum Lunchpaket - probiert doch mal Batch Cooking aus, damit seid ihr mittags immer ausgestattet. Kocht etwas Gesundes vor und nehmt es mit zur Arbeit, so vermeidet ihr es, mittags doch wieder Fast Food zu essen.

Was ihr weglassen müsst

Bei dieser Ernährungsweise wird klar, dass ihr auch auf einiges verzichten müsst. Von zuckerhaltigen und künstlich gesüßten Getränke ist abzuraten, zumal in ihnen haufenweise Zucker enthalten ist, der schlecht für das Gehirn ist. Lebensmittel mit Zusatzstoffen, Fast Food, Weißmehl und gesättigte Fette dürft ihr auch nicht mehr zu euch nehmen. Nahrungsmittel mit vielen Kalorien und Alkohol solltet ihr ebenfalls weglassen.

Das Schöne bei Clean Eating ist, dass jeder mitmachen kann. Uns allen würde es gut tun, etwas bewusster auf die Lebensmittel zu achten, die wir verzehren. Wer regional und saisonal einkauft, tut auch der Umwelt etwas Gutes. Risiken wie bei anderen Ernährungsformen gibt es deshalb nicht, da es sich lediglich um eine Ernährung aus Mischkost handelt.

Im Video oben erfahrt ihr, wie ihr am besten mit Clean Eating anfangen könnt.

Von Sarah Kirsch

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