Amazon Prime Day: So vermeidet ihr fiese Schnäppchenfallen
Amazon Prime Day: So vermeidet ihr fiese Schnäppchenfallen
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Amazon Prime Day: So vermeidet ihr fiese Schnäppchenfallen

Der Amazon Prime Day steht an und lockt mit vielen verführerischen Rabatten. Welche sich davon wirklich lohnen, welche reine Mogelpackungen sind und worauf ihr achten müsst, um diese zu erkennen, erfahrt ihr von uns.

Wir wollen noch gar nicht daran denken, doch die Vorweihnachtszeit mit ihrem Geschenkemarathon rückt immer näher. Da trifft es sich gut, dass Amazon*kurz vor dem Black Friday und dem Cyber Monday jetzt am 13. und 14. Oktober im Rahmen des Amazon Prime Days schon einmal mit Hammerschnäppchen lockt. Doch Vorsicht: Hinter vielen der vermeintlichen Rabatte verstecken sich üble Schnäppchenfallen!

Hier geht es zur Prime-Day-Angebotsseite von Amazon.de*

Prozente und Zeitbegrenzungen verleiten gerne zu Spontankäufen, die nicht viel mit Schnäppchen zu tun haben. JaaakWorks@Getty Images

Schnäppchenfallen erkennen – darauf müsst ihr achten

Schnäppchenjäger aufgepasst, denn nicht alles, was glänzt ist Gold und nicht alles, wo "reduziert" dabei steht, ist auch wirklich ein Schnäppchen. Wenn ihr die fiesen Maschen der Online-Händler durchschauen wollt, solltet ihr beim Kauf auf die folgenden Dinge achten:

1. Vergleicht den Herstellerpreis mit dem Straßenpreis

Häufig werben Online-Händler vor allem bei Elektrogeräten mit unschlagbaren Rabatten von 50 oder sogar 70 Prozent. Als Referenzpreis nehmen sie dafür jedoch meist die ursprüngliche Preisempfehlung des Herstellers und nicht den aktuellen Marktwert des Produktes.

Hat das Produkt also bei Markteinführung einmal 300 Euro gekostet, es ist aber mittlerweile überholt und nur noch 200 Euro wert, so wirbt der Online-Händler bei einem rabattierten Preis von 150 Euro trotzdem mit dem ursprünglichen Preis von 300 Euro und kommt so auf einen Preisnachlass von 50 Prozent.

2. Vorsicht bei Zeit- und Mengenbegrenzungen

Zeitliche Begrenzungen oder Angaben wie "Nur so lange der Vorrat reicht" verleiten die Kunden dazu, möglichst schnell und möglichst viel zu kaufen, denn schließlich will man ja die Rabattaktion nicht verpassen.

Während zeitliche Beschränkungen zumeist bindend sind, wird eine eventuelle Warenknappheit häufig nur vorgegaukelt, um zum Kauf anzuregen. Man kauft schnell und überlegt nicht lange.

3. Händler prüfen lohnt sich

Auch wenn ihr einen Rabatt unbedingt nutzen oder schnell ein Schnäppchen machen wollt, lohnt es sich meist, vor dem Kauf den Händler zu überprüfen. Denn Rabattaktionen ziehen Betrüger förmlich an. Hier gilt also: Erst das Angebot und den Händler prüfen und dann könnt ihr getrost bei einem Schnäppchen zuschlagen.

Welche Schnäppchen sich wirklich lohnen

Um herauszufinden, wie viel Rabatt wirklich hinter den Rabattaktionen von Amazon steckt, hat die Internetseite günstiger.de die Angebote des Online-Versandhändlers stichprobenartig untersucht. Dabei kam heraus, dass Schnäppchenjäger beim Amazon Prime Day durchschnittlich tatsächlich rund 20 Prozent sparen.

Den Analysen der Preisexperten zufolge lohnte sich die Schnäppchenjagd im vergangenen Jahr vor allem bei Werkzeugen (24 Prozent), Audioprodukten (23 Prozent) und Haushaltsgeräten (21 Prozent).

Auf die Plätze, Schnäppchen, los!

Mit diesen Informationen seid ihr für den Amazon Prime Day bestens gewappnet und eurer Schnäppchenjagd im World Wide Web sollte jetzt nichts mehr im Wege stehen. Alle Infos dazu, was ihr beachten müsst, findet ihr in zusammengefasster Form auch noch mal in unserem Video zu diesem Artikel.

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*Artikel enthält Partnerlinks: Gentside verdient an qualifizierten Käufen.

Von Maximilian Vogel
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