In Hotel-Lobby: Hai zerbricht die Scheibe seines Aquariums
In Hotel-Lobby: Hai zerbricht die Scheibe seines Aquariums
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In Hotel-Lobby: Hai zerbricht die Scheibe seines Aquariums

Ein Hotel-Hai hält die Gefangenschaft offenbar nicht mehr aus und schwimmt so fest gegen die Scheibe seines Aquariums, dass sie auseinanderbricht: Er landet inmitten der Gäste!

Der Dornhai lebt seit mehreren Monaten in dem Aquarium eines Hotels. Die Art lebt in flachen, kühlen Gewässern und kann im Erwachsenenalter bis zu 1,60 Meter lang werden.

Die Scheibe bricht mitten in der Hotel-Lobby

Laut der Hotelverwaltung hat die Scheibe den ruckartigen Bewegungen des Hais jedoch nicht standgehalten – seine Aktion endet für ihn in einer Badewanne. Dank seiner noch kleinen Größe passt er dort hinein, um am Leben erhalten werden zu können.

Das Aquarium dürfte zu klein und eng für den Dornhai gewesen sein, vielleicht war er auch desorientiert in der neuen Umgebung. Sicher ist jedoch, dass die Scheibe des Aquariums auf jeden Fall hätte dicker sein müssen, um eventuellen Stößen standzuhalten.

Direkt auf die Scheibe zu: Der Dornhai rettet sich in ein größeres Aquarium. Piotr Zakrzewski / Pixabay

Der Dornhai begann hektisch in alle Richtungen zu schwimmen. Nach einer gewissen Zeit gelang es ihm so, die Glasscheibe zu zerschlagen, sodass er inmitten von Hotelgästen auf dem Boden landete. Zum Glück wurde dabei niemand verletzt.

Größeres Zuhause

Um den Raubfisch zu retten, haben ihn Spezialisten abgeholt, um ihn an einen sichereren Ort zu bringen, nämlich einen Spezialcontainer im Delphinarium von Odessa. Die Information ist auf Facebook und in der lokalen Presse verbreitet worden.

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Immer wieder kommt es zu spektakulären Zwischenfällen mit Haien. Und das auch und gerade in freier Wildbahn. Während sich diese Taucher wagemutig dabei filmen, wie sie neben einem Weißen Hai schwimmen, erleben andere eine gewaltige Überraschung als sie einen vier Meter langen Hai aus dem Meer ziehen. Doch nicht jeder Hai beißt zu, auch wenn er in den Tauchkäfig schwimmt. Während man schon das Schlimmste befürchtet, ist der Hai darin sicherlich mehr verwirrt als hungrig, wenn er sich plötzlich zwischen Stäben befindet.

Von Maximilian Vogel
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