USA: Kunde gibt historisches Trinkgeld

Die Mitarbeitenden eines Restaurants in Florida können es nicht fassen, als sie von einem Gast ein unglaubliches Trinkgeld bekommen. Der Grund für seine Großzügigkeit ist mehr als rührend.

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Wenn man als Kellner:in in einem Restaurant arbeitet, kommt man mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt: es gibt jene mit den Sonderwünschen, jene, die aggressiv werden … und jene, die ganz besonders großzügig sind

Nachdem die Corona-Krise unzählige Unternehmen auf der ganzen Welt in Zwangslagen gestürzt hat, beschließt der Kunde eines Restaurants in Florida, den Mitarbeitenden auf ganz besondere Weise Mut zu machen.

Zur Unterstützung des Restaurants

Am 17. August wären wir wohl alle gerne Mitarbeitende des Wahoo Seafood Grill in Gainesville gewesen. An dem Abend sind kaum Gäste in dem Grillrestaurant, abgesehen von einer dreiköpfigen Familie.

Bis hierher nichts Ungewöhnliches, doch als sie die Rechnung bezahlen, bittet der Familienvater alle Angestellten zu ihrem Tisch. Bryce Daniels arbeitet als Koch in dem Restaurant und berichtet gegenüber der Gainesville Sun, wie der Gast zu einer Rede ansetzte.

Als Unterstützung des Restaurants, das besonders schwer von der Gesundheitskrise getroffen wurde, gibt der Familienvater schließlich ein fünfstelliges Trinkgeld.

700 % des Rechnungsbetrags

Wie die örtliche Presse berichtet, gibt der Gast 10.000 Dollar als Trinkgeld, die sich die zehn Mitarbeitenden vom Wahoo Sea Food Grill teilen. Bei einem Rechnungsbetrag von 144 Dollar entspricht das Trinkgeld 700% davon.

Als der Chef des Restaurants, Shawn Shepherd, kurz darauf von dieser großzügigen Tat erfährt, kann er seinen Augen und Ohren nicht glauben, deswegen rät er einem Mitarbeiter, "die Identität des Gastes zu überprüfen und den Namen auf der Rückseite seiner Kreditkarte". Zum Glück ist der großzügige Spender tatsächlich, wer er sagt und das Geld am nächsten Morgen nicht auf wundersame Weise wieder verschwunden.

Shawn Shepherd freut sich übermäßig für seine Mitarbeitenden, die ihm trotz der Krise treugeblieben sind: "Zu sehen, dass die Jungs ihr Geld bekommen ist fast wie Weihnachten."