Beim Baden im Teich: 73-Jähriger wird von tollwütigem Biber attackiert

Ein idyllisches Badeerlebnis wird zum wahren Alptraum: Ein 73-Jähriger Mann wird von einem Biber attackiert, der zudem noch tollwütig ist. Im Wasser ringt er mit dem Tier ums Überleben...

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Mark Pieraccini hat Glück im Unglück: Der 73-jährige Mann aus Greenfield, Massachusetts, glaubt, sein letztes Stündchen hat geschlagen, als er in einem Teich von einem Biber attackiert wird.

Eigentlich will der Pensionist nur gemütlich in einem Teich baden. Doch der idyllische Ausflug im Wald endet mit einer lebensgefährlichen Biberattacke...

Was ist passiert?

Als der Amerikaner Mark Pieraccini in einem Teich badet, wird er plötzlich von einem tollwütigen Biber angesprungen. Allein ein Biss eines tollwütigen Tieres kann tödlich enden, doch für den 73-jährigen Mann wird es zudem ein minutenlanger Kampf um Leben und Tod vor dem Ertrinken.

Denn er muss sich einerseits gegen das wilde Tier wehren und andererseits über Wasser halten. Bei dem Kampf erleidet Pieraccini zahlreiche Bisswunden, seine Haut hängt ihm wie Fetzen vom Körper, sogar an der Kopfhaut ist er verletzt.

Als er merkt, dass er den Kampf gegen das 23 Kilogramm schwere Tier nicht gewinnen kann und er mehrmals mit dem Tode ringt gegen das Ertrinken, versucht er sich loszureißen und zu fliehen. Dabei schwimmt der Mann fast 40 Meter ans Ufer, dicht gefolgt von dem Biber.

Der Biber verfolgt ihn bis ans Ufer. Andreas Schantl@Unsplash

Ein Kampf um Leben und Tod

Am Ufer angekommen ist die Qual für den erschöpften und verletzten Mann jedoch noch nicht vorüber. Denn er befindet sich mitten im Wald und muss über 1,5 Kilometer mit dem Fahrrad fahren.

Es dauert gefühlt eine Ewigkeit, bis Pieraccini endlich im Krankenhaus ankommt. Dort wird er gegen Tollwut behandelt und das Ärzteteam stellt neben seinen zahlreichen Wunden auch fest, dass er sich eine Sehne an der Hand gerissen sowie einen Fingerknöchel gebrochen hat.

Zum Glück kann er sich wieder erholen und der 73-Jährige befindet sich außer Lebensgefahr. Er ist froh, die Attacke heil und lebend überstanden zu haben, denn mehrmals sieht er dabei dem Tod ins Auge, wie er laut LadBible gegenüber The Republican zugibt:

Irgendwann sagte ich mir: 'Wenn ich noch einmal stehen bleibe und mit ihm kämpfe, werde ich ertrinken.

Trotzdem will er den genauen Standort seines Badeortes nicht bekannt geben, weil er den Tod des Tieres nicht verantworten will. Doch in Teichen würde er in Zukunft nicht mehr baden...