8-jähriges Kind treibt Mutter in Ruin, indem es diesen Knopf auf der Xbox drückt

8-jähriges Kind treibt Mutter in Ruin, indem es diesen Knopf auf der Xbox drückt

Als die Mutter von zwei Kindern eine Kreditkartenabrechnung über 3.000 € bekommt, ist sie entsetzt. Schuld ist ihr Sohn, der das Geld für seine Xbox-Spiele ausgegeben hat.

Geschichten wie diese sind leider kein Einzelfall mehr, sondern kommen immer häufiger vor. Weshalb? Das Wirtschaftskonzept von Videospielen hat sich drastisch geändert: Schluss mit überteuerten Spielen, die man sich nur ein- oder zweimal pro Jahr leisten kann. Mittlerweile sind die Spiele gratis, oder zumindest fast, denn jetzt verdienen die Spielemacher mit den kostenpflichtigen Add-ons ihr Geld. Einziges Problem: Die Kinder sind sich der enormen Summen, die sie dafür mit den Karten ihrer Eltern ausgeben, nicht bewusst.

3.000 € für weniger als 20 Transaktionen

Genau das passiert auch im Fall des 8-jährigen Leon aus Brighton, der mit großer Begeisterung kostenpflichtige Inhalte für seine Lieblingsspiele Minecraft und Roblox freischaltet.

Ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass es vom Geld seiner Mutter ist, gibt er mehr als 3.000€ für Skins und andere Add-ons aus und das mit weniger als 20 Transaktionen.

Als die Mutter vom kleinen Leon ihre Kreditkartenabrechnung bekommt fällt sie aus allen Wolken, wie sie gegenüber LadBible berichtet:

Ich habe ein einziges Mal meine Zahlungsinformationen eingegeben, damit er sich ein Add-on für
4,99€ kaufen kann. Das war als Ausnahme gedacht... Ich wusste nicht, dass meine Daten in dem System gespeichert werden und mein Sohn damit noch mehr kaufen kann. Als ich die Abrechnung gesehen habe, habe ich gedacht, ich werde verrückt. Ich habe ihm gesagt, ich verkaufe seine Xbox!

Microsoft zeigt sich gnädig

Für den armen Leon hätte es dieses Jahr zu Weihnachten wohl keine Geschenke gegeben, wäre da nicht Microsoft gewesen. Da Rückerstattungen nur innerhalb von vier Tagen nach dem Kauf getätigt werden, sie die Abrechnung aber erst drei Wochen später erhält, kommt Microsoft der Mutter entgegen und erstattet ihr das Geld zurück – allerdings nicht ohne an die Aufsichtspflicht zu erinnern, die Eltern haben, wenn ihre Kinder die Plattform nutzen.

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Vielleicht sollte sie auch die gute Seite der ganzen Geschichte sehen: Laut einer Studie wirkt sich das Spielen nämlich eher positiv auf den IQ aus.

Simone Haug
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