Chessboxing: Ein Sport, der den Körper und den Kopf fordert

Chessboxing: Ein Sport, der den Körper und den Kopf fordert

Chessboxing ist wohl eine der verblüffendsten Sportarten, die je erfunden wurde, denn sie vereint zwei Disziplinen, die man nicht unbedingt sofort miteinander in Verbindung bringen würde.

Wie der englische Name es verrät, verbindet das Chessboxing das Schachspiel mit dem Boxen. Es reicht hier also nicht nur, die perfekte Schlagtechnik zu beherrschen, die Kämpfer müssen auch Köpfchen haben und es schaffen, sich nach der körperlichen Verausgabung zu konzentrieren.

Die Regeln sind einfach

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Erfinder dieser eher ausgefallenen Kampfsportart ist der berühmte Comiczeichner Enki Bilal. Die Idee dazu kommt ihm in den 90-er Jahren, allerdings findet der erste offizielle Kampf erst im Jahr 2003 statt. Die Regeln sind nicht allzu schwer zu verstehen: Laut schachboxer.de fängt der Kampf mit einer Runde Schach an, auf die dann eine Boxrunde folgt. Dabei dauert eine Schachpartie vier Minuten und ein Boxkampf jeweils drei Minuten. Dies geht abwechselnd immer so weiter, bis die elfte und somit letzte Runde erreicht ist. 

Gewinn durch K.O oder Schachmatt

Es geht derjenige als Sieger hervor, der sich in einer der beiden Disziplinen durchsetzt. Hier gelten die Regeln der jeweiligen Sportart: Gewinner beim Schach ist der, der die Partie von alleine aufgibt oder den Gegner schachmatt setzt, beim Boxen können die Teilnehmer durch einen Kampfabbruch oder einen K.O gewinnen.Seit einigen Jahren entstehen Vereine auf der ganzen Welt und es gibt mittlerweile sogar einen WM-Gürtel. Wenn gerne den Körper und den Kopf herausfordert, hat mit Chessboxing die richtige Sportart für sich gefunden.

Sarah Kirsch
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