Polizei kontrolliert Flüchtlinge: Eine Sache fällt immer wieder auf!
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Polizei kontrolliert Flüchtlinge: Eine Sache fällt immer wieder auf!

Ungewöhnlich oft bemerkt die Polizei bei Kontrollen, dass Geflüchtete am 1. Januar geboren sind. Ist das wirklich bloß Zufall?

Etwas ist merkwürdig bei der Kontrolle von Geflüchteten: Oft liegt ihr Geburtsdatum genau am 1. Januar. Mit dem Stichtag 31. Juli sind es 207.347 Schutzsuchende in Deutschland, die an diesem Tag geboren sind. Sie alle sind seit 2014 eingereist, die meisten im Jahr 2015. Und alle sind Neujahrsbabys?

Das Bundesinnenministerium erklärt das so: Asylsuchende, die keinen Pass oder andere Papiere haben, werden mit dem Geburtsdatum am 1. Januar registriert. Oft ist es so, dass die Betroffenen zwar angeben können, in welchem Jahr sie geboren wurden, den genauen Tag aber nicht kennen. Auch Minderjährige, die ohne Papiere nach Deutschland kommen, wird das Geburtsdatum 1. Januar zugewiesen. So kommt es, dass ungewöhnlich viele Geflüchtete am 1. Januar „geboren“ sind.

Außerdem werden Neugeborene in vielen Regionen der Welt, vor allem in ländlichen Gebieten, nur einmal im Jahr registriert. Sie sind dann offiziell auch am 1. Januar geboren und werden auch in Deutschland mit diesem Geburtsdatum registriert. Die Häufung des Datums ist also normal. Trotzdem sorgen Zahlen wie diese immer wieder für Aufregung, wenn sie nicht in ihrem Gesamtzusammenhang betrachtet werden. Für ähnlich viel Aufsehen sorgte zuletzt auch ein Foto, das einen vermeintlichen Flüchtling dabei zeigen soll, wie er einen „Abschiebepolizisten“ provoziert.

Von Fred Eilig
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