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Veröffentlicht am 07/07/2026 um 11:30 von der Redaktion

„Wir haben unsere Antwort auf dem Platz gegeben“: Belgiens nächster Coup gegen aufgewühlte USA

Die Aufregung um Folarin Balogun schwebte über allem – doch am Ende entschieden vier Tore klar die Partie. Was hinter Belgiens Sieg gegen die USA steckt und warum ein Anruf für Diskussionen sorgte.

Es war mehr als ein Spiel, und die großen Namen standen im Mittelpunkt. 66.925 Fans im Lumen Field in Seattle sahen das letzte WM-Heimspiel der USA – und einen turbulenten Fußballabend, geprägt vom „Fall Balogun“. Nach einem medialen Wirbel der Extraklasse entschieden die Belgier das Achtelfinale der Fußball-WM mit 4:1 für sich und zogen verdient ins Viertelfinale ein. Die Hoffnungen der US-Boys, als Co-Gastgeber bis ganz zum Schluss dabei zu bleiben, endeten damit abrupt. Für Kapitän Tim Ream bleibt der Traum, als erster US-Kapitän am 19. Juli in East Rutherford den Pokal zu stemmen, unerfüllt.

Balogun: Ein Spieler, ein Skandal – und seine Rolle im Match

Die Partie war schon vor dem Anpfiff das Gesprächsthema schlechthin. Folarin Balogun, der amerikanische Torjäger, erhielt nach einem Platzverweis gegen Bosnien-Herzegowina zunächst eine Sperre. Doch dann kam alles anders: Die Sperre wurde nach einer telefonischen Intervention von Donald Trump bei FIFA-Boss Gianni Infantino unter Bedingungen aufgehoben. Diese plötzliche Wendung, „einer der größten Skandale in der WM-Geschichte, wie in den Medien diskutiert, sorgte für einen Sturm am Spielfeldrand und ständige Schlagzeilen. Balogun durfte spielen, war aber erst kaum im Spiel – nach 25 Minuten hatte er erst zweimal den Ball berührt. Dann provozierte er jedoch den Freistoß, der den USA den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Malik Tillman (31., spielt bei Bayer Leverkusen) ermöglichte. Kurz vor der Pause vergab Balogun allerdings eine Riesenchance und schoss aus kurzer Distanz drüber.

Belgiens Teamgeist als Antwort – und Zitate, die hängenbleiben

Was folgte, war eine Demonstration belgischer Abgezocktheit. Charles De Ketelaere traf doppelt (9., 33.), Hans Vanaken nutzte einen schweren Patzer des US-Keepers Matt Freese zum 3:1 (57.), Romelu Lukaku setzte den Schlusspunkt (90.+3). Die Fans setzten eigene Akzente: FIFA-Chef Gianni Infantino verfolgte alles aus einer Loge, sogar Rocklegende Eddie Vedder flimmerte auf den Stadionbildschirmen. Während der belgische Keeper Thibaut Courtois ausgebuht wurde, feierten die „Roten Teufel“ das Viertelfinale gegen Spanien (Freitag, 21 Uhr MESZ, Inglewood/Los Angeles).

Belgiens Kapitän Youri Tielemans machte deutlich, wie sehr sein Team die Schlagzeilen auftrieb:

„Seien wir ehrlich: Wir haben eine Besprechung abgehalten, als wir von den Neuigkeiten gehört haben. Wir haben uns gesagt, dass wir unsere Antwort auf dem Platz geben müssen. Genau das haben wir heute getan. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft.“

Auch Mittelfeldmann Nicolas Raskin sprach die Debatte offen an:

„Ich denke, dass es im Leben immer eine gewisse Gerechtigkeit gibt. Was passiert ist, kann man nennen, wie man will, aber wir hatten nicht das Gefühl, dass es gerecht war“
– und ergänzte, dass dies vielleicht „ein bisschen zusätzliche Energie gegeben hat“.

Der Teamgeist war spürbar. Tielemans betonte den „echten Kampfgeist“ und erklärte:

„Wir wollten gut ins Spiel starten – etwas, das uns zuvor im Turnier gefehlt hatte. Wir wussten: Wenn wir sie unter Druck setzen, würden sie Fehler machen.“

USA ausgeschieden: Symbolkraft und neue Schlagzeilen

Mit dem Aus der US-amerikanischen Mannschaft ist der letzte Co-Gastgeber aus dem Turnier. Für die Mannschaft von Mauricio Pochettino heißt es Abschied nehmen von großen Träumen und Heimspiel-Vorteilen. Damit bleibt die symbolische Hoffnung auf einen Heimsieg weiter unerfüllt und der Blick der Fußballwelt richtet sich jetzt auf Belgien – und das brisante Viertelfinale gegen die spanische Mannschaft, den amtierenden Europameister.

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Verwendete Quelle:

Trotz Fall Balogun: Belgien wirft die USA aus Fußball-Weltmeisterschaft