Kein Promi-Bonus für Boris Becker: Richterin startet mit knallharter Ansage

Der Prozess gegen Boris Becker hat in London begonnen, doch die Richterin stellt direkt zu Beginn etwas Entscheidendes klar.

37 Millionen Euro Schulden hat der ehemalige Tennis-Profi Boris Becker, doch offensichtlich ist ihm das noch nicht genug. Montag, den 21. März 2022, hat vor dem Londoner Gericht ein weiterer Prozess gegen ihn begonnen.

Dem Wimbledon-Sieger wird vorgeworfen, bei seinem Insolvenzverfahren Vermögenswerte in Höhe von 2 Millionen Euro verschwiegen zu haben. Wird er verurteilt, drohen ihm bis zu sieben Jahre Haft.

Willkommen in der Realität

Während sich der 54-Jährige Anfang Februar angesichts des Prozesses noch recht locker zeigt und erklärt, man dürfe sich einfach nicht so ernst nehmen, scheint ihn nun die Wirklichkeit eingeholt zu haben.

Schon in der Schlange zur Sicherheitskontrolle dürfte dem Tennisprofi im Ruhestand aufgefallen sein, dass er hier wie jeder andere behandelt wird. Nervös wippt er beim Warten auf und ab.

Dabei hat er extra seine neue Freundin Lilian de Carvalho Monteiro als Unterstützung dabei. Doch wirklich etwas ausrichten kann die Risikoanalystin von ihrem Sitzplatz auf den Besucherbänken nicht.

Muss Boris Becker ins Gefängnis?

Und spätestens als Richterin Deborah Taylor den Prozess mit einer mehr als klaren Ansage an die 12 Geschworenen startet, wird Boris Becker klargewesen sein, dass dies kein Spaziergang wird:

Sie müssen die Berühmtheit des Angeklagten ignorieren und ihn wie jemanden behandeln, von dem Sie noch nie gehört haben oder nicht im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht.

24 Anklagepunkte sollen in dem vierwöchigen Verfahren behandelt werden. Danach wird Boris Becker sicherlich erleichtert sein, wenn es endlich vorbei ist.

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