Ernüchternde Ergebnisse: Südafrikanische Studie untersucht Antikörperreaktionen auf Omikron

Omikron verbreitet sich schneller als die anderen Virus-Varianten. Umso wichtiger, dass Menschen sich impfen und Boostern lassen - doch lieber nicht mit Johnson & Johnson, wie eine Studie aus Südafrika jetzt feststellt.

Ernüchternde Ergebnisse: Südafrikanische Studie untersucht Antikörperreaktionen auf Omikron
© photovs@Getty Images
Ernüchternde Ergebnisse: Südafrikanische Studie untersucht Antikörperreaktionen auf Omikron

Wirken die Covid-Impfungen oder auch die Booster-Impfungen gegen Omikron, oder wird es vermehrt zu Todesfällen kommen? Diese Frage stellten sich auch südafrikanische Forscher:innen und untersuchten genauer, wie Omikron auf die Vakzine reagiert.

Antikörperreaktionen bei Johnson & Johnson

Und die Studie kommt zu ernüchternden Ergebnissen: Der COVID-19-Impfstoff von Johnson & Johnson ruft praktisch keine Antikörperreaktionen gegen die neueste Virus-Variante hervor, wie dailymail.co.uk berichtet.

Penny Moore, eine südafrikanische Virologin, die an der Studie beteiligt ist, findet heraus, dass bei der Johnson & Johnson-Impfung der Antikörperspiegel bei einem Messwert von 303 gegen den ursprünglichen Virus-Stamm auf ein nicht nachweisbares Level bei Omikron fällt.

Antikörperreaktionen bei Pfizer

Auch bei der Pfizer-Impfung ist ein deutliches Absinken der Werte zu erkennen: Hier fiel der Antikörpermesswert von 1.419 gegen den ursprünglichen Coronavirus-Stamm auf 80 gegen Omikron.

Die Studie aus Südafrika ist bisher noch nicht veröffentlicht. Untersucht wurde menschliches Blutplasma unter Reagenzglasbedingungen. Die Studie schließt nicht aus, dass es auch andere Immunreaktion auf Omikron geben könnte, zum Beispiel durch starke T-Zellen.

Sicher ist: Omikron kann die durch die Impfung gebildeten Antikörper neutralisieren. Darum ist die Booster-Impfung jetzt wichtiger denn je! Mehr dazu im Video.

Tod trotz Corona-Impfung: Laut Studie bleiben diese Menschen gefährdet Tod trotz Corona-Impfung: Laut Studie bleiben diese Menschen gefährdet