Kaum ein Name ist beim FC Bayern so fest mit dem Klub verknüpft wie Thomas Müller, doch aktuell spielt der 36-Jährige in Kanada für die Vancouver Whitecaps. Während andere Ex-Profis wie Dante und Franck Ribéry ab dem Sommer 2026 als Chef- und Assistenztrainer für die zweite Mannschaft zurückkehren, bleibt Müllers Zukunft unklar. Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsveteran und Mitglied des Aufsichtsrats, bringt im Interview mit t-online Klarheit:
"Im Moment gibt es gar nicht so viel Kontakt."
Müller hat noch einen laufenden Vertrag bis Ende 2026 in der MLS, deshalb ist ein sofortiges Comeback beim Rekordmeister bislang kein Thema. Auf die Forderung nach einer schnellen Rückholaktion entgegnet Rummenigge sogar:
"Es nützt nichts, ihn jetzt mit der Karotte zu locken."
Müller zwischen Vancouver und Säbener Straße: Keine schnellen Entscheidungen
Thomas Müller spielt derzeit für die Vancouver Whitecaps und hat dort seine neue sportliche Heimat gefunden. Seine bisherige Karriere beim FC Bayern ist legendär, aber jetzt sei der Kontakt nicht mehr so eng wie früher. Rummenigge sagt:
"Wenn er mal in Deutschland ist, freuen wir uns immer, wenn er uns besucht. Was seine Zukunft betrifft, muss er sich darüber im Klaren sein, was er will."
Diese Aussage klingt nach Wertschätzung, mit einer klaren Ansage: Ein Job beim FC Bayern ist nichts für Unentschlossene. Rummenigge hebt hervor, dass Müller zuerst selbst wissen müsse, wohin es für ihn nach der aktiven Karriere gehen soll. Eine spontane Entscheidung oder ein bloßes Symbol-Comeback lehnt er ab.
"Sondern es muss einfach bei ihm reifen. Dieser Job ist unglaublich anspruchsvoll."
Wer beim FC Bayern eine leitende Funktion ausüben will, muss alles geben.
Bayern baut auf Rückkehrer – aber zu welchen Bedingungen?
Der Rekordmeister etabliert eine klare Linie: Die Integration verdienter Ex-Profis ist Tradition, doch nicht jeder ist geeignet für die Führungsverantwortung. Dante (42) übernimmt als Cheftrainer die zweite Mannschaft, Franck Ribéry (43) soll assistieren – beide haben nicht nur Erfolge als Spieler gesammelt, sondern werden am Trainingsplatz und in der Kabine gefordert sein. Thomas Müller bleibt außen vor, auch wenn der Name immer wieder fällt. Rummenigge erklärt offen:
"Thomas Müller ist jetzt 18 Jahre Fußballprofi. Ich gehe davon aus, dass er ein sehr reicher Mann ist, der diesen Job nicht unbedingt braucht, damit es ihm in der Zukunft noch wirtschaftlich gut geht. Diesen Job kann nur machen, wer bereit ist, 24/7 zu arbeiten."
Wer glaubt, eine Führungsrolle beim Verein sei eine leichte Aufgabe, täuscht sich laut Rummenigge gewaltig:
"Jeder, der glaubt, man kann das so nebenbei machen, mal zwischendurch ein paar Interviews geben und praktisch nur durch Kommunikation die Dinge bewältigen, der liegt völlig falsch."
Im Verein herrscht Einigkeit: Die Leitung muss mehr als nur großer Name oder Klub-Idol sein – sie verlangt absolute Hingabe. Rummenigge betont:
"Wir müssen Leute finden, die bereit sind, alles zum Wohle des FC Bayern zu tun – und nicht für sich selbst."
Für Thomas Müller bedeutet das Zeit zum Nachdenken:
"Was seine Zukunft betrifft, muss er sich darüber im Klaren sein, was er will."
Ob Müller nach Vertragsende eine neue Rolle beim FC Bayern übernehmen will, bleibt seine eigene Entscheidung. Fest steht: Einen Schnellschuss oder eine reine Symbolfigur werden die Münchner nicht aufs Podest heben. Für alle Rückkehrer gilt: 24/7-Einsatz und der volle Fokus auf den Verein sind Pflicht. Und deshalb bleibt Müllers Zukunft auch nach 18 Jahren beim FC Bayern weiter spannend.
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Rummenigge spricht Klartext: FC Bayern will Thomas Müller nicht "mit der Karotte locken"









