Tipps gegen Stress: So sorgt ihr für mehr Ruhe und Entspannung

Wir alle haben ihn und hätten doch gern viel weniger davon. Stress ist aus unserem Alltagsleben kaum mehr wegzudenken. Ganz vermeiden lässt er sich wohl in unserer heutigen Gesellschaft nicht. Daher sollten wir lieber ein paar Strategien kennen, wie wir konstruktiv mit ihm umgehen können. Im Folgenden stellen wir euch ein paar Ideen vor.

Wir können sie nicht sehen, doch sie sind in unserem Körper für unglaublich viele essenzielle Abläufe verantwortlich. Sie fungieren quasi als "chemische Nachrichtenüberbringer", wie MedlinePlus sie nennt, und werden von unterschiedlichen Organen, Drüsen und Gewebestrukturen hergestellt. So haben sie einen riesigen Einfluss auf vitale Funktionen wie Wachstum, Verdauung, Fortpflanzung sowie auf unsere Stimmung.

Was Stress in unserem Körper bewirkt

Die Rede ist natürlich von Hormonen. Wenn diese kleinen Boten mal im Ungleichgewicht sind, fühlen wir oft schnell die Auswirkungen. Denn der dadurch stark ansteigende Cortisolspiegel kann laut Spiegel unter anderem zu Schlafstörungen, Problemen beim „Runterkommen“, Konzentrationsschwierigkeiten, emotionaler und psychischer Instabilität, gestörter Verdauung oder Problemen der Nebennierenfunktion führen.

Umgekehrt unterdrückt ein hoher Stresshormonspiegel unsere Stoffwechselfunktionen, weshalb wir Muskeln abbauen und vielleicht auch eine größere Fettschicht in der Bauchgegend bemerken - auch, wenn wir dank Stress das Frühstück auslassen.

Stress effektiv entgegenwirken

Das Wort Selfcare ist mittlerweile in aller Munde. Doch in der Praxis ist es nicht immer einfach, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und sich etwas Gutes zu tun.

Wer aber in Zukunft akuten oder chronischen Stress vermeiden möchte, sollte einige Tools zur Hand haben, um sich vor den negativen Auswirkungen auf Körper und Geist zu schützen. Davon wirst nicht nur du selbst profitieren, sondern auch dein Umfeld!

  • Bewegung

Dass wir zu viel sitzen, ist kein Geheimnis. Darum ist es umso wichtiger, einen Gegenpol zu schaffen. Der darf auch durchaus Spaß machen! Einfach Lieblingsmusik an, tanzen, schütteln, hüpfen – zelebriere den Moment!

Aber auch ruhigere Bewegungen und Entspannungsübungen wie Yoga, Tai-Chi oder einfach ein bewusster Spaziergang durch die Natur wirken wahre Wunder.

  • Entdecke deine kreative Seite

Malen und basteln sind nicht dein Ding? Muss auch nicht sein. Vielleicht habt ihr noch Holz in der Garage, was zu einem Sandkasten verbaut werden kann, oder der Garten ruft nach Gestaltungsideen. Suche dir etwas, worauf du dich länger fokussieren kannst und dir Spaß macht, das entstresst garantiert!

  • Digital Detox

Einfach mal das Handy liegen lassen, auch, wenn's schwerfällt. Anstatt beim ersten Augenaufschlag dein E-Mail-Postfach zu checken, lass deinen Blick doch zuerst auf deinem:r Partner:in ruhen. Oder lies am Abend bei nicht zu grellem Licht ein gutes Buch. Gönn dir eine Auszeit von der schnelllebigen Medienwelt.

  • Zeitmanagement

Öfter mal nein sagen. Wir tendieren dazu, uns mehr aufzuhalsen, als wir tragen können. Persönliche Grenzen und Prioritäten setzen ist aber wichtig, um sich nicht zu überlasten. Auch Kinder können in Zukunft von einem positiven Beispiel profitieren und dadurch lernen, sich selbst zu schützen.

Es kann auch hilfreich sein, Aufgaben im Haushalt neu zu verteilen oder auf die weitere Familie oder sogar den Freundeskreis auszubreiten. Um Hilfe zu bitten, ist kein Zeichen von Schwäche!

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