Deutsche Urlauberin (24) auf Mallorca verschwunden
Eine junge Frau aus Bayern verschwindet auf Mallorca und niemand weiß, wo sie ist. Was ist mit Lisa B. nach ihrem letzten Lebenszeichen geschehen?
Es sollte eigentlich nur ein entspannter Urlaub werden. Doch seit drei Wochen fehlt von der 24-jährigen Lisa B. aus der Nähe von Augsburg jede Spur. Ihre Familie sucht verzweifelt nach Antworten auf Mallorca. Nach ihrem letzten WhatsApp-Chat am 3. August ist völlige Funkstille: Lisas Handy bleibt aus, alle Versuche, Kontakt herzustellen, verlaufen seitdem ins Leere. Für die Familie ist die Situation kaum auszuhalten. Täglich laufen sie Straßen ab, sprechen Passanten an, lassen Suchplakate drucken und erzählen jedem, der zuhört, von Lisa. Dabei sind sie getrieben von der Hoffnung, dass irgendwo jemand etwas gesehen oder gehört hat, das ihnen endlich Klarheit bringt. Doch die Insel bleibt bislang stumm – keine neuen Hinweise, keine Spuren, die zu Lisa führen würden.
Letztes Lebenszeichen und mysteriöse Wendungen
Lisa reiste zusammen mit ihrem Freund auf die Baleareninsel. Aber irgendwann im Urlaub trennten sich ihre Wege. Während ihr Begleiter allein zurück nach Deutschland flog und seither für die Familie unerreichbar ist, endete auch Lisas digitale Spur abrupt. Im letzten Kontakt erwähnte ihr Freund, Lisa habe einen Rückfall mit Drogen gehabt. Seither weiß niemand, was mit ihr geschehen ist. Für die Eltern und die Schwester ein Schock: Sie kannten Lisas Vorgeschichte und sorgen sich um ihren Zustand – physisch wie psychisch. Vorwürfe machen sie sich keine, vielmehr überwiegt das Gefühl der Hilflosigkeit.
Besonders beängstigend: Laut mehreren Hinweisen könnte Lisa in Palma gesehen worden sein, eventuell sogar in einer Klinik. Die Familie folgte dieser Spur voller Hoffnung – nur um festzustellen, dass Lisa in dem Krankenhaus nicht auffindbar war. So stehen die Angehörigen wieder am Anfang ihrer Suche, ganz auf sich gestellt. Es gibt zudem Gerüchte, dass Lisa auf der Straße übernachtet haben soll, doch Beweise dafür gibt es nicht. Die Unsicherheit wächst, und auch die finanzielle Belastung für die Suche steigt stetig.
Wer hat Lisa gesehen?
Nach dem öffentlichen Aufruf der Familie meldeten sich mehrere Leute, die eine Frau, auf Lisas Beschreibung passend, in Palma bemerkt haben wollen. Sie habe „nach Geld gefragt“, sagen einige. Die Mutter von Lisa versucht, alle diesen Hinweisen nachzugehen, doch bislang blieb jeder Versuch ohne Erfolg. Die Familie muss immer wieder abwägen, ob sie Hoffnungen weckt, die ins Leere laufen. Doch Lisas Schwester, Cornelia, bleibt vorsichtig: Es gibt viele blonde Frauen auf Mallorca, das Risiko einer Verwechslung ist groß. Ein eindeutiges Erkennungszeichen trägt Lisa auf ihrer rechten Oberschenkel: ein Tattoo mit dem Spruch „I love my chaos“. Außerdem hat sie als Kellnerin gearbeitet, psychische Herausforderungen hinter sich und sichtbare Narben an den Armen. Diese Details könnten jemanden helfen, der sie zufällig sieht.
Die Familie, darunter Lisas Vater und ihr Bruder, ist ebenfalls nach Mallorca gereist, um selbst nach ihr zu suchen. Sie setzen alles daran, ein Lebenszeichen zu finden – und hoffen jeden Tag auf neue Hinweise. Inzwischen koordinieren sie ihre Suche mit Freunden in Deutschland, die Kontakte zu Hilfsorganisationen herstellen, Beiträge in sozialen Medien teilen und an die Solidarität der Gemeinschaft appellieren. Es gibt Momente, in denen sie glauben, nah an einer Lösung zu sein, doch immer wieder wird ihre Hoffnung enttäuscht. Um nicht aufzugeben, wechseln sich Vater, Schwester und Bruder ab – einer bleibt stets in Palma, falls Lisa unerwartet auftaucht.
Spuren und Ermittlungen – was sagt die Polizei?
Während die Angehörigen nicht aufgeben, sorgt auch eine Aussage der Behörden für Verwunderung. Die spanische Guardia Civil erklärte gegenüber den Medien:
„Uns liegen keine Hinweise auf ein Verschwinden vor.“
Auf offizieller Ebene tappt man also offenbar noch im Dunkeln. Das lässt die Familie verzweifeln, denn sie stößt bei Nachfragen auf bürokratische Hürden. Dennoch geben sie nicht auf und wenden sich fortlaufend an die Organisation SOS Desaparecidos, die Hinweise rund um Lisas Verschwinden sammelt. Wer also etwas weiß, kann sich dort telefonisch unter +34 868 286 726 oder per E-Mail unter info@sosdesaparecidos.es melden.
Wie geht es weiter? Für Lisas Angehörige steht fest: Sie bleiben auf Mallorca, solange es Hoffnung gibt. Und sie appellieren an Urlauber und Einheimische, genau hinzusehen: Jede Beobachtung, so klein sie scheint, könnte der entscheidende Hinweis sein. Vielleicht läuft Lisa gerade in diesem Moment durch Palma und wartet darauf, gefunden zu werden – ihre Familie jedenfalls hofft weiter, dass bald wieder ein Lebenszeichen kommt.
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Spur führt in eine Klinik: Deutsche Urlauberin (24) auf Mallorca vermisst