Heftige Fieberschübe: Als Ärzte die Hoden des Patienten sehen, wird ihnen alles klar

Heftige Fieberschübe: Als Ärzte die Hoden des Patienten sehen, wird ihnen alles klar

Die Ärzte sind schockiert, als sie mit diesem 43-jährigen Patienten konfrontiert werden. Mit heftigen Fieberschüben und unregelmäßigem Herzschlägen wird der Mann eingeliefert. Die Schmerzen gehen von seiner Leistengegend aus, doch so etwas haben die Ärzte noch nie gesehen.

Fußbälle gehören auf den Fußballplatz: Wenn jedoch ein Körperteil auf diese beunruhigende Größe anschwillt, ist schnelles Handeln angesagt. Die Ärzte können den 43-jährigen Patienten retten, dessen Hodensack auf die Größe eines Fußballes angeschwollen ist und ein übelriechendes Sekret aussondert.

Extremer Fall von Fournier-Gangrän

Der Fall ereignet sich in einem Krankenhaus in Panama (Südamerika). Die extreme Größe der Schwellung führt dazu, dass die medizinische Fachpublikation "Urology Case Reports" (Achtung: Bilder im Link) davon berichtet.

Der 43-jährige Mann geht seit dreißig Jahren nicht zum Arzt und auch dann nicht, als er starke Schmerzen am Hoden empfindet. Als er sich eine Infektion zuzieht - laut Fachzeitschrift von Spulwürmern - wartet er noch immer ab.

Der Mann leidet an nekrotisierender Fasziitis im Genitalbereich - Tharakorn / Getty Images

Sogar als er motorisch eingeschränkt ist durch die Größe der Schwellung - sein Hodensack erreicht die Größe eines Fußballes und hängt schließlich sogar zwischen seinen Knien -, geht er nicht zum Arzt. Dann bekommt er jedoch so starke Fieberschübe und seine Herzschläge werden unregelmäßig, dass er in die Notaufnahme eingeliefert wird.

Schockierender Anblick und Geruch

Dort bietet sich den Ärzten neben dem verstörenden Anblick auch ein übelriechender Geruch: An dem immens geschwollenen Hodensack haben sich offene Wunden gebildet, aus denen Eiter abgesondert wird.

Sie diagnostizieren dem Patienten Fournier-Gangrän, eine besondere Form von nekrotisierender Fasziitis, bei der das Gewebe des Genitalbereichs von Bakterien infiziert ist und abstirbt. Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als einen Teil des abgestorbenen Skrotums operativ zu entfernen.

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Des Weiteren wird er wegen Leistenbruchs, einer Nierenschwellung sowie Abszessen behandelt. Die Heilung verläuft nach Plan und der Mann kann nach bereits zehn Tagen kann das Krankenhaus verlassen. Dies wird ihn vielleicht überzeugen, das nächste Mal früher zu einem Arzt zu gehen...

Maximilian Vogel
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