Die unerwarteten und schockierenden Auswirkungen des 5G-Netzes auf Insekten

Die unerwarteten und schockierenden Auswirkungen des 5G-Netzes auf Insekten

Laut einer neuen Studie von einer Naturschutzorganisation sind die Wellen des 5G-Netzes schädlich für Insekten. Auch die Auswirkungen auf den Menschen sind alles andere als erfreulich.

Die Schweizer Naturschutzorganisation Pro Natura schlägt Alarm. Die Organisation warnt vor den schwerwiegenden Auswirkungen des schnellen Internets, genauer gesagt des 5G-Netzes, auf verschiedene Insektenarten und erinnert an die Folgen der menschlichen Aktivitäten für das Ökosystem.

Laut ihrer Studie sind 75 Prozent der Insekten in der Schweiz verschwunden und die Anzahl der Arten geht immer weiter zurück. Derzeit gelten 163 Arten als ausgestorben. Die Insektenarten, die es noch gibt, sind bedroht. Dazu gehören Bienen und Schmetterlinge, die bei der Bestäubung eine entscheidende Rolle spielen.

Bisher wurde das Artensterben mit dem Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, zu viel Licht und zu wenig Platz für die Insekten in Verbindung gebracht. Aber nun gibt es einen weiteren Faktor, der sie in Gefahr bringt: das 5G-Netz.

Warum ist das 5G-Netz gefährlich?

Im Unterschied zu den Wellen des 4G-Netzes, deren Frequenzen 6 GHz nicht überschreiten, können die Wellen des 5G-Netzes bis zu 120 GHz erreichen. Frequenzen ab 10 GHz können die Körpertemperatur von Insekten steigen lassen. Deshalb hat das 5G-Netz mit seinen bis zu 120 GHz Pro Natura in Alarmbereitschaft versetzt.

Eine weitere Art, die durch diese Technologie potenziell bedroht ist: der Mensch. Es gibt bereits eine Debatte über die Gefährlichkeit von Handys und ihren Strahlungen für den Menschen. Das 5G-Netz steht zusätzlich unter dem Verdacht, die Sicherheit der Einwohner der USA zu gefährden.

Die FCC (Federal Communications Commission) will Frequenzen für das 5G-Netz verkaufen, die zu nah an denen liegen, die für Wettervorhersagen wie Regen, Schnee, Temperaturen, Wolken und Frost genutzt werden. Das könnte bedeuten, dass die Wettervorhersagen drei Tage weniger weit reichen. Im Falle eines Hurricanes könnte dadurch die Bevölkerung in Gefahr geraten, da sie weniger Zeit hätte, sich auf ein solches Ereignis vorzubereiten.

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Ein teureres Abo ist also nicht der einzige Preis, den man für eine schneller Internetverbindung auf seinem Smartphone zahlen muss. Sind die Kosten dafür nicht zu hoch? Diese Frage sollte man sich auf jeden Fall stellen.

Maximilian Vogel
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