Erst Corona, jetzt Affenpocken: Zwei Fälle in Großbritannien aufgetaucht
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Zwei Fälle von Affenpocken in Großbritannien aufgetaucht

Während das Land von der Delta-Variante des Coronavirus in Atem gehalten wird, sind jetzt in Großbritannien auch noch zwei Fälle von Affenpocken aufgetaucht.

Das Coronavirus stellt die Gesundheitssysteme vieler Länder vor große Herausforderungen. Nun werden auch noch zwei Fälle von Affenpocken bekannt, die derzeit in Großbritannien behandelt werden.

Wie wird mit den Fällen umgegangen?

Die britischen Gesundheitsdienste nehmen die beiden in North Wales aufgetauchten Fälle von Affenpocken sehr ernst. Richard Firth, der den walisischen Gesundheitsdienst zu Fragen des Gesundheitsschutzes berät, sagt gegenüber der BBC:

Wir haben mit Kollegen aus verschiedenen Diensten unter Beachtung aller geprüfter Protokolle zusammengearbeitet und damit sämtliche Kontaktpersonen bestimmt. Daraufhin sind Schritte unternommen worden, um die Wahrscheinlichkeit weiterer Infektionen zu verringern.

Der Spezialist erklärt, dass diese Krankheit in Großbritannien sehr selten ist und sich die Gefahr für die Allgemeinheit sehr in Grenzen hält. Also kein Vergleich zum Coronavirus.

Was sind die Symptome?

Es handelt sich um eine Krankheit, die sich von Tieren auf Menschen übertragen hat. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf mild, selten können Affenpocken aber lebensbedrohlich sein.

Zu den Symptomen gehören Fieber und Kopfschmerzen, aber auch Muskelschmerzen, Rückenschmerzen und geschwollene Drüsen.

Patienten klagen auch über Frösteln und Erschöpfung. Die Erkrankung beginnt mit einem Hautausschlag, die roten Flecken verwandeln sich in mit Flüssigkeit gefüllte Beulen.

Wie ansteckend sind Affenpocken?

Affenpocken zählen nicht zu den sehr ansteckenden Viruserkrankungen. Es kann zu einer Ansteckung kommen, wenn man Kleidung, Bettwäsche oder Handtücher von Erkrankten berührt.

Die Übertragung durch Husten und Niesen ist jedoch auch möglich. Affenpocken können leicht mit Windpocken verwechselt werden. Für deren genaue Bestimmung sind also Fachleuten nötig.

Mit der zweifelsfreien Bestätigung eines Falles von Affenpocken geht eine gründliche Bestimmung aller engeren Kontaktpersonen der betreffenden Person einher.

Die Kontaktbestimmung hat sich bei dieser Krankheit als hocheffizient für die Unterbindung einer weiteren Ausbreitung erwiesen. Das klingt ja im Angesicht der Pandemie noch gut!

Aktuell beunruhigt eine weitere Krankheit die Welt, nämlich der "Schwarze Pilz", er sich erst in Indien, doch nun auch in anderen Ländern der Erde ausbreitet.


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