Mutter küsst ihr Baby trotz Virus, dann kämpft es um sein Augenlicht
Mutter küsst ihr Baby trotz Virus, dann kämpft es um sein Augenlicht
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Mutter küsst ihr Baby trotz Virus, dann kämpft es um sein Augenlicht

Trotz Warnungen gibt eine junge Mutter ihrer neugeborenen Tochter einen Kuss. Doch dieser hat fatale Folgen, denn damit überträgt sie ihrem Baby einen gefährlichen Virus.

Gerade Neugeborene sind am empfänglichsten für Krankheiten, weshalb es umso wichtiger ist, sie vor Infektionen zu schützen. Die junge Mutter Holly ist sich dessen bewusst und sie verweigert allen Besuchern, ihre neugeborene Tochter zu küssen. Doch dann ist sie selbst es, die ihrer Tochter einen Virus überträgt...

Alle Vorsorge schützt ihre Tochter trotzdem nicht

Als sie noch schwanger ist, liest Holly auf Facebook einen Beitrag, dass ein Baby erkrankt, weil es von jemanden geküsst wurde, der an Herpes leidet. Die Folgen können schwerwiegend sein und sogar lebensbedrohlich enden, da sie sich die Infektion bis auf ihre Organe ausweiten kann.

Diese Warnungen ernst nehmend, schützt Holly ihr Baby peinlich genau vor den potentiellen Viren und Erkrankungen der Besucher. Keiner darf ihre Tochter küssen, auch nicht, als diese bereits sechs Monate alt ist. Doch dann ist sie es selbst, die ihre Tochter infiziert.

Schließlich ist es die Mutter selbst, die die befürchtete Infektion auflöst.  Tara Moore / Getty Images

Ein liebevoller Kuss mit schlimmen Folgen

In einem Moment glückseliger Liebe küsst sie ihre Tochter Oarlah auf die Stirn. Doch trägt sie dabei einen aktiven Herpes in sich und überträgt mit dem Kuss auch die gefährlichen Viren. Innerhalb kürzester Zeit ist der Kopf des Babys mit Pusteln übersät.

Richtig panisch wird die junge Mutter, als sie bemerkt, dass die roten Punkte bis in das Auge ihrer sechs Monate alten Tochter reichen. Gegenüber der britischen Sun erzählt sie:

Ich war entsetzt. Die Leute dachten, ich sei paranoid, als ich sagte, ich wolle nicht, dass jemand Oarlah küsst, aber ich hatte gesehen, was das bewirken könnte. Ich konnte mir nicht helfen und küsste sie bei ihrer Geburt auf die Stirn, aber dann verbot ich allen ihren Besuchern, sie zu küssen. Ich versuchte, sie zu schützen, und sie bekam trotzdem diesen schrecklichen Virus, aber die Ärzte sagten uns, dass er auch auf die Hände übertragen werden könnte.

Glücklicherweise können die Ärzte im Krankenhaus helfen und innerhalb von 24 Stunden gehen die Schwellungen, die mit den Pusteln auftreten, zurück. Heute ist Oarlah 15 Monate alt und genesen. Doch der Virus bleibt ein Leben lang in ihr, selbst wenn er nicht aktiv ist.

Von Maximilian Vogel

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