Lungenkrebs: Diese 8 Symptome sollte jeder kennen

Obwohl Lungenkrebs eine der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland ist, sind die Symptome kaum bekannt und es gibt auch keine systematischen Testverfahren für Lungenkrebs. Daher verraten wir euch, worauf ihr achten müsst.

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Laut der deutschen Krebsgesellschaft zählt Lungenkrebs in der Bundesrepublik zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen. So erkrankten in Deutschland im Jahr 2016 rund 36.000 Männer an bösartigen Lungentumoren und ca. 21.500 Frauen.

Nach Brust- und Darmkrebs zählt Lungenkrebs bei Frauen zu den dritthäufigsten Krebserkrankungen. Auch wenn Männer häufiger betroffen sind, steigen die Infektionszahlen bei Frauen stetig an.

Diese Symptome solltet ihr unbedingt kennen

Tabakkonsum zählt mit 80 bis 90 Prozent zu den häufigsten Risikofaktoren für Lungenkrebs, hinzu kommt passiver Tabakkonsum sowie der Kontakt zu toxischen Produkten wie Asbest oder Arsen.

Da es bis heute keine systematischen Testmöglichkeiten zur Ermittlung von Lungenkrebs gibt, ist es umso wichtiger, die Symptome einer solchen Erkrankung zu kennen, um schnellstmöglich reagieren zu können. Dennoch ist natürlich keines dieser Symptome ein 100-prozentiger Beweis für eine zugrundeliegende Erkrankung.

Acht Symptome von Lungenkrebs

Wenn ihr die folgenden Symptome bei euch feststellt, solltet ihr am besten einen Arzt aufsuchen, um eine Lungenkrebserkrankung auszuschließen zu können:

  • Andauernder Husten oder Kurzatmigkeit
  • Thoraxschmerzen
  • Blut im Speichel
  • Regelmäßige Lungenentzündungen
  • Abnormale Müdigkeitserscheinungen
  • Appetitverlust oder Gewichtsabnahme
  • Veränderung der Stimme
  • Pfeifender Atem oder Schluckbeschwerden

Wenn der Lungenkrebs frühzeitig entdeckt wird, gibt es mehrere Behandlungsmöglichkeiten. Allen voran kommt das Absetzen des Tabakkonsums. Je nach Krebsart kann der Tumor anschließend chirurgisch entfernt werden.

Außerdem kann eine Chemo- oder eine Strahlentherapie durchgeführt werden. Eine neuere Behandlungsmethode ist die Immuntherapie, die zum Ziel hat, die körpereigene Immunabwehr gegen die Krebszellen zu stärken.