Krankenschwester findet Pistolenstift bei Patient und drückt unwissentlich ab

Diese Geschichte könnte auch geradewegs aus einem James-Bond-Film stammen. In Nizza findet eine Krankenschwester bei einem Patienten einen recht ungewöhnlichen und umso gefährlicheren Gegenstand, dann passiert ein Unglück.

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Schauplatz dieses Ereignisses: Ein Krankenhaus in der südfranzösischen Stadt Nizza, am 22. Februar. Nachdem ein 20-Jähriger mit einer Schussverletzung ins Krankenhaus eingeliefert wird, findet eine Krankenschwester mehrere Gegenstände.

In seinem Besitz befindet sich ein Messer, aber auch ein Gegenstand, den man eher bei einem Geheimagenten vermuten würde: einen Pistolenstift. Doch unglücklicherweise ist der jungen Frau nicht direkt klar, was sie da in den Händen hält.

Sie zieht sich mehr als nur eine kleine Handverletzung zu. Diana Polekhina@Unsplash

Zwei Verletzte

Es ist 23:00 Uhr, als die Krankenschwester - in dem Glauben, es handle sich um einen ganz gewöhnlichen Stift - den Auslöser betätigt. Schnell wird ihr jedoch der fatale Fehler bewusst.

Es handelt sich nämlich ganz und gar nicht um einen gewöhnlichen Stift, den sie in ihrer Hand hält, sondern eine geheime Waffe! Wie der französische Sender Europe 1 berichtet, verletzt sie sich dabei ihre Hände, eine weitere Kollegin wird verwundet und eine Dritte leidet seitdem an einem Tinnitus.

In Begleitung, aber allein

Europe 1 zufolge ist der junge Mann noch nicht in der Lage, zu sprechen und konnte den Polizisten daher auch noch nichts zu dem Stift erklären. Gegen 20:30 Uhr wurde er an der Notaufnahme abgesetzt. Seine Begleitung verschwand jedoch sofort wieder.

Gegen den jungen Mann laufen bereits zwei Ermittlungsverfahren, eines wegen versuchten Mordes und das andere wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz, wie die französische Presseagentur berichtet.