Ehemaliger Mönch verrät 3 Tipps, um sich in Quarantäne nicht einsam zu fühlen
Ehemaliger Mönch verrät 3 Tipps, um sich in Quarantäne nicht einsam zu fühlen
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Ehemaliger Mönch verrät 3 Tipps, um sich in Quarantäne nicht einsam zu fühlen

Die meisten von uns sind nun seit ungefähr zwei Wochen in Quarantäne. Und so langsam fängt man an, den selbst auferlegten Hausarrest zu verfluchen. Ein ehemaliger Mönch teilt drei Tipps, die euch helfen können, die kommende Zeit zu überstehen, und mit der Einsamkeit richtig umzugehen.

Das Schlimmste an der Corona-Quarantäne ist für viele nicht die bloße räumliche Einschränkung ihres Lebens, sondern einsam zu sein. Nicht mehr unter Leute zu kommen hat einen negativen Effekt, der uns zusetzt. Doch was kann man dagegen machen?

Ehemaliger Mönch gibt Tipps

Jay Shetty macht 2010 seinen College-Abschluss, doch möchte er nicht direkt mit dem Arbeitstrott beginnen. Stattdessen entscheidet er sich dazu, Mönch zu werden. Drei Jahre lang erlernt er die Kunst der Meditation. Jetzt verrät er einige seiner Tipps, die euch vor allem in der Coronakrise helfen können, inneren Frieden zu finden.

In einem Interview mit TODAY erzählt Jay, wie er es geschafft hat, mit der Einsamkeit umzugehen. Seine Erklärung ist fantastisch und bietet euch eine völlig neue Perspektive:

Ich weiß, dass sich viele Menschen im Moment alleine fühlen, in unserer Sprache gibt es dafür auch nur ein Wort: Einsamkeit. Es klingt wie eine Schwäche. Es klingt, als bräuchten wir Gesellschaft, um glücklich zu sein. Doch ich habe gelernt, dass es dafür auch noch ein anderes Wort gibt: Alleinsein. Es beschreibt die Stärke, diesen Zustand auszuhalten.

3 Tipps zur Quarantäne-Zeit

Ganz konkret hat Jay drei Tipps, die euch die Abschottung erleichtern können. Sein erster Vorschlag lautet, jeden Tag etwas zu machen, was euch Spaß macht. Radfahren, einen Film schauen oder ein Buch lesen. Dabei werdet ihr lernen, euch selbst Gesellschaft leisten zu können. Hier noch ein paar weitere Tipps zur Beschäftigung.

Einsamkeit ist für viele Menschen das Schlimmste an der Quarantäne.  Petri Oeschger / Getty Images

Als nächstes empfiehlt er, eure Umgebung an euren inneren Zustand des Glücklichseins anzupassen. Hängt euch ein farbenfrohes Bild an die Wand, öffnet bei dem schönen Wetter die Fenster und stellt ein paar Blumen auf. Ihr werdet sehen, das bewirkt Wunder.

Als letzten Ratschlag legt Jay euch nah, sich mit der Meditation vertraut zu machen. Ihm selbst hat es dabei geholfen, zu entspannen und abzuschalten. Wer möchte aktuell nicht manchmal das ganze Übel in der Welt für einen kurzen Moment ausblenden? Probiert die Meditation einfach einmal aus.

Wenn ihr seine Ratschläge befolgt, werdet ihr schon bald besser mit der Quarantäne umgehen können. Denkt also immer daran: Alleinsein ist eine Stärke, die jeder in sich entdecken kann.

Von Thomas Schmitt

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