Die Mischung macht's: Spidex-Cocktail könnte Covid-Patient:innen vermehrt von der Intensivstation fernhalten

Die Studie zu einem neuen Medikamentencocktail macht Hoffnung darauf, Covid-Patient:innen vermehrt von der Intensivstation fernzuhalten. Das versprechen erste Tests.

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Bei der Studie, die der ehemalige Vizekanzler der Universität Newcastle, Sir Christopher Edwards, durchführt, wurden Krankenhauspatient:innen in Delhi untersucht. Sie wurden mit einer Kombination aus dem Steroid Dexamethason und dem Herzinsuffizienzmedikament Spironolacton behandelt.

Medikament gegen COVID-19

Dexamethason ist das erste Medikament, das bei der Behandlung gegen COVID-19 zugelassen wurde. Die Kombination mit Spironolacton führt während der Studie dazu, dass nur 5,4 Prozent der Patient:innen auf die Intensivstation eingewiesen werden mussten.

Im Vergleich dazu mussten in der Gruppe, in der nur das Mittel Dexamethason eingenommen wurde, 19,6 Prozent der Proband:innen auf die Intensivstation. Nach diesen Beobachtungen fordert Edwards weitere, ausführlichere Versuche mit dem Spidex-Cocktail.

Spidex-Dexamethason-Cocktail: Die Mischung macht's!

Seine Ergebnisse veröffentlicht Edwars in der Fachzeitschrift Frontiers in Endocrinology. Sie zeigen, dass jene 40 Covid-Patient:innen, die zusätzlich zu Dexamethason Spironolacton verabreicht bekommen haben bei sämtlichen klinischen, biochemischen und radiologischen Messungen besser abschnitten haben als 40 Patienten:innen, die eine hohe Dexamethasondosis erhalten haben.

Das Besondere an der Behandlungsform durch den Medikamenten-Cocktail? Die Einnahme von Spidex führt dazu, dass die Auswirkungen, die das Coronavirus auf den Körper hat, ausgeschaltet werden. Das Virus selbst wird nicht attackiert.

Wie es gegenwärtig auf deutschen Intensivstationen aussieht, erfahrt ihr im Video!

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